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Friedrich-Schiller-Universität: Orientalische Sammlungen und Papyri

Collection: "Frau Professor Hilprecht Collection of babylonian antiquities"

Die bedeutendste Universitätssammlung altorientalischer Altertümer in Deutschland umfaßt hauptsächlich Keilschrifttexte fast aller Epochen und Textgattungen aus einem Zeitraum von rund 2500 Jahren. Sie stammen größtenteils aus der altorientalischen Stadt Nippur im heutigen Irak. Nippur war nicht nur Kultzentrum des obersten sumerischen Gottes Enlil, sondern auch ein Hort der Schreibergelehrsamkeit. Besonders wertvoll sind die zahlreichen literarischen und lexikalischen Texte in sumerischer und akkadischer Sprache. Bekanntestes Stück der Sammlung ist ein Plan von Nippur aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr., der bislang älteste Stadtplan der Welt. Die Sammlung ist ein Vermächtnis des deutsch- amerikanischen Gelehrten Hermann Hilprecht aus dem Jahr 1925. Zur Erinnerung an seine erste, 1902 in Jena verstorbene Frau trägt sie die Bezeichnung "Frau Professor Hilprecht Collection of Babylonian Antiquities". Wichtigen Zuwachs erhielt die Sammlung 1932/33 aus dem Besitz von Hilprechts Schwester: Teile von Hilprechts schriftlichem Nachlass, seine Abrollungen altorientalischer Siegel sowie 87 islamische Fayence-Fliesen. Heute umfasst die Hilprecht-Sammlung - ohne moderne Siegelabrollungen und Repliken - ca. 3300 Stücke, davon ca. 3000 Keilschrifttexte. Sie ist nach dem Vorderasiatischen Museum in Berlin die umfangreichste Sammlung ihrer Art in Deutschland.


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