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Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen

Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen

Burgstraße 6

98553 Schleusingen

Tel: +49 (0)36841-5310

Fax: +49 (0)36841-531225

Museum's website

Museum at map

Museum at association

ISIL: DE-MUS-876411

Am Südabhang des Thüringer Waldes steigt inmitten des Schleusinger Kleinstadtidylls eine mittelalterliche Burg empor. Die Bertholdsburg - der bedeutendste Profanbau im Südthüringer Raum - ist das Wahrzeichen der Stadt Schleusingen. Die Burg wurde zwischen 1226 und 1232 unter POPPO VII. von Henneberg (1190-1242) erbaut. Nach der großen Erbaufteilung der Grafschaft Henneberg im Jahre 1274 war sie über 3 Jahrhunderte Sitz und Residenz der Henneberger Grafen - Schleusinger Linie. Die Bertholdsburg ist die älteste noch erhaltene Residenz Thüringens. Ihren Namen erhielt die Burg nach BERTHOLD VII. (um 1272 - 1340), dem bedeutendsten Vertreter der Henneberger im Mittelalter. 1337 war dessen Freund und Gönner LUDWIG DER BAYER auf der Burg zu Gast.
Im Jahre 1583 starb der letzte Henneberger Graf GEORG ERNST (1511-1583) ohne männliche Nachkommen. Seit dieser Zeit wurde die frühere Residenz mehr und mehr Verwaltungssitz, zunächst sächsischer, nach 1815 dann preußischer Ämter und Behörden. Berühmte Besucher der Bertholdsburg waren im 17. Jahrhundert z. B. Gustav Adolf von Schweden und der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg.
Im 20. Jahrhundert begann die museale Nutzung der Bertholdsburg. Von 1934 an wurden hier mehr und mehr Ausstellungen zur Urgeschichte, Heimatgeschichte und zum Südthüringer Spielzeug etabliert, bevor 1984 das bis heute bestehende Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg einzog. Das historische Denkmal Schloss Bertholdsburg gehört seit 1993 zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten mit Sitz in Rudolstadt. Heute ermöglichen die Ausstellungen des Naturhistorischen Museums einen Rundgang durch den Nord-, Ost- und Westflügel der Bertholdsburg.
Seit 1934 konnten die Besucher der Bertholdsburg nicht nur Behördengänge erledigen, nein, sie wurden auch in diversen musealen Ausstellungen unterhalten und weitergebildet. Anfangs war dies nur in einem Raum möglich, dem so genannten "FRANKE-Zimmer", den das Katasteramt 1934 freundlicherweise für die museale Nutzung zur Verfügung gestellt hatte. Nach diesem Geologischen Heimatmuseum folgte 1953 das Hennebergische Heimatmuseum, 1971 eine Außenstelle des Sonneberger Spielzeugmuseums und schließlich 1984 das Naturhistorische Museum.
Im Naturhistorischen Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen werden Sammlungen zur Geologie, Biologie und Regionalgeschichte bewahrt, erforscht und in repräsentativen Teilen ausgestellt.
Der wertvollste Schatz der historischen Sammlungen ist die vollständig erhaltene Hennebergische Gymnasialbibliothek mit einem historischen Bestand von etwa 5.000 Bänden. Den Grundstock legte der letzte Henneberger Graf Georg Ernst (1511-1583) mit seiner Privatbibliothek. Die weiteren Sammlungsteile beziehen sich auf die Geschichte der Stadt Schleusingen und die Historie der Bertholdsburg selbst.
Fast alle größeren naturkundlichen Sammlungen Südthüringens werden seit 1988 im Schleusinger Museum magaziniert und betreut. Sie umfassen etwa 85.000 Exponate, davon entfallen ca. 60.000 Stück auf Fossilien, Minerale und Gesteine (Geologie) sowie etwa 25.000 Exponate auf Wirbellose, Wirbeltiere und Pflanzen (Biologie).
Die geowissenschaftliche und die biologische Sammlung des Naturhistorischen Museums Schloss Bertholdsburg Schleusingen gehören zu den traditionsreichsten Kollektionen ihrer Art in Thüringen. Der älteste Sammlungsteil ist 300 Jahre alt und wurde unter dem Meininger Herzog Ernst Ludwig angelegt. In der geowissenschaftlichen Sammlung sind seit etwa 1988 die Bestände der Museen Meiningen, Schmalkalden, Eisfeld, Hildburghausen, Sonneberg, Suhl (2007) und Schleusingen vereint, jedoch separat magaziniert.
Die biologischen Sammlungen stammen vor allem aus den Meininger Kollektionen und aus der Frühphase des Naturhistorischen Museums Schleusingen (1984-1993). Die ältesten Exponate gehörten zum Naturalienkabinett der Meininger Herzöge und zur Forstakademie Dreißigacker. Darüber hinaus gibt es größere Bestände an Mollusken, Krebsen, Insekten, Amphibien, Vögeln und ihren Eiern.
Besonders wertvoll sind die geologischen Sammlungen. Sie umfassen sowohl wissenschaftshistorisch bedeutende Bestände, wie die "Collection pretioser Steine" vom Meininger Fürstenhof, als auch wissenschaftlich wertvolles Material, wie z. B. Fossilien der Rotliegend-Zeit mit vielen Typus-Exemplaren neu aufgestellter Arten.

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Collections:

"Geowissenschaftliche Sammlung: Fossilien"[10]Show objects
"Geowissenschaftliche Sammlung: Minerale"[10]Show objects
"Biologische Sammlung: Tiere"[8]Show objects
"Biologische Sammlung: Pflanzen"[2]Show objects
"Regionalgeschichtliche Sammlung"[10]Show objects
"Sammlung: Bibliotheken"[10]Show objects

Objects: