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Börde-Museum Burg Ummendorf

Collection: "Beleuchtung"

Die Wohn- und Arbeitsräume etwas zu erhellen, die oftmals, auch bei Tage, auf Grund des Großteils der Unterkünfte und Werkstätten mit den überwiegend kleinen, nur wenig Tageslicht in das Zimmer lassenden Fenstern, eher selten von Licht durchflutet waren, galten über die Zeiten die Bestrebungen mit verfügbaren Lichtquellen wie Fackel, Kienspan, Kerze, Fettlampe, Ölkrüsel, Petroleum- und Karbidlampe sowie Bergmannsgeleuchte und Eisenbahnerhandlaternen Arbeits- und Wohnplatz zu beleuchten bzw. das vorhanden Licht wie mit der Schusterkugel oder in die Laternen eingebaute Hohlspiegel zu verstärken bzw. Licht mit farbigen Vorsatzscheiben zur Signalgebung einzusetzen wie im Bereich der Bahn. Auch Fahrzeugbeleuchtungen bei Kutschen oder Automobilen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ebenso wie bei Fahrrädern und zweirädrigen motorisierten Fahrzeugen zeigen eine Entwicklung von der umhausten Kerze bis hin zur Karbidlampe. Auch das Gas wurde zu einer wesentlichen Energiequelle für Straßen- und Werkstättenbeleuchtungen. Die Gasglühstrümpfe sind in diesem Kontext anschauliche Exponate dieses Zeitabschnittes. Lampen aus der Ära der Elektrizität reichen im Sammlungsbestand bis in das dritte Viertel des 20. Jahrhunderts. Charakteristische Wand-, Decken-, Tisch- und Nachtischlampen im Design der jeweiligen Zeit ergänzen die chronologische Reihe der Lampen, Leuchten, Lichtverstärker, die mit zeitlichem Schwerpunkt des Museumsbestand im 19. Jahrhundert beginnen.


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