museum-digitalsachsen
STRG + Y
de
GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig Antike bis Historismus [1943.14]
Konfektschale (Grassi Museum für Angewandte Kunst CC BY-NC-SA)
Herkunft/Rechte: Grassi Museum für Angewandte Kunst / Christoph Sandig (CC BY-NC-SA)
1 / 1 Vorheriges<- Nächstes->

Konfektschale

Kontakt Zitieren Datenblatt (PDF) Entfernung berechnen Archivversionen Zum Vergleich vormerken Graphenansicht

Beschreibung

Bei der eleganten Konfektschale mit einer den Rand überragenden muschelartigen Palmette handelt es sich um eine beliebte Glasform des schlesischen Rokoko. Auf der Wandung ist hier in der Technik des Glasschnitts eine höfische Konzertszene mit Musikern und Schäfern in einer Parklandschaft dargestellt. Die Glasschneider nutzten bei der Motiv- und Ornamentwahl meist druckgrafische Vorlagen, die Art der szenischen Landschaftsdarstellung ist charakteristisch für die Malerei des Rokoko.
Die Erfindung des Kristallglases, das aufgrund seiner Härte für das Schleifen und Schneiden besonders geeignet ist, hatte den Glasschnitt (Übernahme der Techniken vom Steinschnitt) erst möglich gemacht. Seinen Namen erhielt dieses Glas mit sehr guter Lichtbrechung aufgrund der optischen Nähe zum Bergkristall.

Ankauf aus der Sammlung Georg Wilhelm Schulz, Leipzig, 1943.

Material/Technik

Glas, geschliffen, geschnitten, teilweise vergoldet

Maße

Höhe 13,5 cm, Breite 10,3 cm

Literatur

  • GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig (Hrsg.) (2009): Ständige Ausstellung. Antike bis Historismus. Leipzig, S. 146
GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig

Objekt aus: GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig

Kaum fünf Gehminuten vom zentralen Augustusplatz entfernt, liegt das weitläufig angelegte, zwischen 1925 und 1929 erbaute Grassimuseum. Das Gebäude...

Das Museum kontaktieren

[Stand der Information: ]

Hinweise zur Nutzung und zum Zitieren

Die Text-Informationen dieser Seite sind für die nicht-kommerzielle Nutzung bei Angabe der Quelle frei verfügbar (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Als Quellenangabe nennen Sie bitte neben der Internet-Adresse unbedingt auch den Namen des Museums und den Namen der Textautorin bzw. des Textautors, soweit diese ausdrücklich angegeben sind. Die Rechte für die Abbildungen des Objektes werden unterhalb der großen Ansichten (die über ein Anklicken der kleineren Ansichten erreichbar werden) angezeigt. Sofern dort nichts anderes angegeben ist, gilt für die Nutzung das gerade Gesagte. Auch bei der Verwendung der Bild-Informationen sind unbedingt der Name des Museums und der Name des Fotografen bzw. der Fotografin zu nennen.
Jede Form der kommerziellen Nutzung von Text- oder Bildinformationen bedarf der Rücksprache mit dem Museum.