museum-digitalsachsen

Deutschlandweit
Agrargeschichte
Baden-Württemberg
Berlin
Brandenburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Ostwestfalen-Lippe
Rheinland
Rheinland-Pfalz
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Thüringen
Westfalen
Close

Search museums

Close

Search collections

Home
Museum Search museums
Collection Search collections
Object
All objects Advanced search Timeline "Image wall"
Topics Contact

Search

Schloßbergmuseum [cm002534]

Symphonion (Schloßbergmuseum CC BY-NC-SA)

Symphonion

Description ...

Großes Symphonion in Form eines Hängeschrankes. Teils bemaltes Weichholz, teils furniert, restaurierte Holzteile gebeizt. Hinten glatt mit zwei Distanzhölzern und zwei Aufhängevorrichtungen aus Metall.
Vorderseite als rechts schließbare Tür. Links und rechts gedrechselte Säulen. In der Mitte Glasfenster, das den Blick auf die Lochplatte und teilweise auf die Mechanik freigibt. Am oberen Ende der Tür zwei ausgefräste Schallöffnungen, unten Schild mit der Aufschrift "Symphonion". Innen in Höhe zwischen Lochplatte und Antriebseinheit querlaufende Leiste mit Emailschild "Otto Pohland.Chemnitz.Poststr.Mechanische Musikwerke."
Auf der rechten Seite des Gerätes unten mit Beschlag versehene Öffnung für Kurbel zum Aufziehen der Antriebseinheit (Uhrwerk). Weiter oben Schlüsselloch zum Abschließen des Gerätes (Plattenwechsel). Außerdem mit Beschlag versehener Schlitz für Geldeinwurf, daneben Hinweisschild aus Blech "Versuche den Automaten anders als durch Einwurf eines 5 Pfennig- Stückes zum Spielen zu bringen, werden strafrechtlich verfolgt".
Für Gaststätten der damaligen Zeit typisches mechanisches Spielwerk. Nach Geldeinwurf setzte sich das Werk in Bewegung und eine Melodie erklang (meist) auf einem Glockenspiel. Als Antriebseinheit wurde eine Art Uhrwerk mit Federaufzug benutzt. Über ein Getriebe wurde eine Lochplatte in Gang gesetzt auf deren Rückseite sich kleine Stifte befanden. Diese rissen selbstklingende Metallzungen an /und oder kleine Hebel, die auf verschieden gestimmte Metallglocken schlugen. Die jeweilige Melodie wurde durch die Anordnung der Löcher / Stifte auf dem Informationsträger (Platte) erzeugt. Für jedes Stück mußte eine andere Platte in das Gerät eingelegt werden.
Die Geräte gab es auch in kleinerer Tischform für den Heimgebrauch. Insgesammt sind Symphonions als mechanische Vorläufer späterer Tonwiedergabetechnik (Schallplatte, Band, CD) zu betrachten. Im Gaststättenwesen erfüllten sie
die Funktion der späteren Music-Boxen, in denen ebenfalls nach Geldeinwurf aktuelle Schlager abgespielt wurden.

Material / Technique ...

Metall & Holz & Glas

Measurements ...

H: 105 cm / B: 71 cm / T: 40 cm

Created ...

... who:

... where:

Larger image and pertaining information

Objectinformation for printing (PDF)

Did you encounter something wrong? Do you know more? Any remarks?

Usage and citation
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.

[Last update 22.07.2017]