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Kunstmuseum Solingen

Collection: "Sammlung Gerhard Schneider"

Stationen der Sammlung Gerhard Schneider



1983-1985 Begegnung mit dem Nachlass des 1942 verstorbenen Künstlers Valentin Nagel; Erwerb des fast gesamten Nachlasses. Beginn der Spurensuche, wie es möglich war, dass ein Künstler mit derart kraftvoller Malerei gänzlich unbekannt und vergessen gewesen ist; stößt dabei auf die Untersuchungen des Marburger Kunsthistorikers Rainer Zimmermann zur "verschollenen Generation". Erkenntnis, dass neben der von Zimmermann beschriebenen Stilrichtung des "expressiven Realismus" der Verlauf und die Vielfalt der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts insgesamt neu bedacht und ergänzt werden müsste.



1988 erste Ausstellung mit dem Nachlass Valentins Nagels im Salzburger Museum Carolino Augusteum und Herausgabe einer Monographie.



1989 Ausstellung zu diesem Künstler im Rheinischen Landesmuseum Mainz. Beginn des systematischen Aufbaus einer Sammlung zu übergangenen und nicht gewürdigten künstlerischen Leistungen des 20. Jahrhunderts.



1991 Mitbegründer des Kunstvereins Südsauerland, der auf seine Anregung hin jährlich wenigstens eine Ausstellung zu den während der Nazizeit verfemten und durch die Zeitumstände später vergessenen Künstler durchführt.



1992-1993 Organisation erster von Katalogen begleiteten Ausstellungen



1997 über eine Bildausleihe (Willi Deutzmann, Die schwarzen Vögel) Begegnung mit dem Solinger Museumsdirektor Dr. Rolf Jessewitsch, den die Sammlung zur Publikation im Buch und Ausstellung anregt.



1999/2000 Ausstellungen im Solinger Kunstmuseum und im Kunstverein Südsauerland. Erscheinen des Katalogbandes "Verfemt-Vergessen-Wiederentdeckt. Kunst expressiver Gegenständlichkeit aus der Sammlung Gerhard Schneider".



2001-2004 Ausstellungstournee mit sieben Stationen in Osnabrück, Halle/Saale, Hamm/Westf., Lübeck, Quedlinburg, Freiburg/Brsg. und Solingen, begleitet von der Katalogpublikation "Expressive Gegenständlichkeit. Schicksale figurativer Malerei und Graphik im 20. Jahrhundert: Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider".



2003 Gründung der "Fördergesellschaft ‚Museum für verfemte Künste‘ e.V., Solingen". 2004 Umbenennung in "Fördergesellschaft ‚Zentrum für verfemte Künste‘.



2004 Errichtung der "Bürgerstiftung für verfemte Künste mit der Sammlung Gerhard Schneider, Solingen, zusammen mit dem Ehepaar Dr. Dieter und Christel Fervers und der Firma Walbusch, Solingen. Anerkennung durch die Bezirksregierung in Düsseldorf am 26. März 2004.



2008-2010 Ausstellungstournee mit den Stationen Vertretung des Landes NRW in Brüssel, Salzburg Museum, Lindenau-Museum Altenburg, Kunstmuseum Bayreuth, Kunsthalle Jesuitenkirche Aschaffenburg.


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