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Kunstmuseum Solingen

Collection: "Städtischer Kunstbesitz"

Die Kunstsammlung der Stadt Solingen umfasst rund 10.000 meist regional bezogene Kunstwerke, davon rund 9.000 graphische Blätter. Dazu gehören Bilder folgender Solinger Künstler: Friedrich August de Leuw, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts romantische Landschaften im Stil der Düsseldorfer Malerschule schuf und Albert Bierstadt, der als 1832 in die USA auswanderte, zum "Kopf" der Hudson River School wurde und einer der bekanntesten Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts in den USA ist. Bewahrt wird der Nachlass von Robert Engels, der ab 1891 in Paris und Düsseldorf studierte. August Preuße und Ernst Walsken studierten bei Paul Klee an der Düsseldorfer Akademie bis dieser von den Nationalsozialisten entlassen wurde. Eine Stiftung von rund 2.000 Kunstwerken von Willi Deutzmann, eines Gründungsmitglieds der Künstlervereinigung "junger westen", bildet den Schwerpunkt der Kunst der direkten Nachkriegszeit. 1968 kamen mit der Sammlung Arthur Dorp 29 Kunstwerke des späten 19. und frühen 20. Jh., u.a. Werke von Wilhelm Trübner, Lovis Corinth und Franz von Stuck, hinzu.

Mit 192 Werken von Georg Meistermann befindet sich eine der umfangreichen Meistermann Sammlungen im Besitz der Stadt. In Solingen geboren, musste er 1933 sein Studium an der Düsseldorfer Akademie zwangsweise abbrechen. Ab 1935 unterlag er dem Malverbot der Nationalsozialisten, da sein abstrahierender Stil gegen die Vorstellungen des nationalsozialistischen Kunstdiktats verstieß. Nach 1945 lebte Meistermann in Köln und wurde zu einem der Künstler, der in der Nachkriegszeit die abstrakte Kunst in Deutschland etablierte.

Zum städtischen Kunstbesitz gehört seit 1994 die Prof.-Max-Kratz-Stiftung. Sie umfasst 132 Plastiken des Künstlers Max Kratz.


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