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Heinz Nixdorf MuseumsForum

Collection: "Chiffriergeräte"

Seit Jahrhunderten werden Codes, Chiffren, Signale und Geheimsprachen benutzt, um Kommunikation zu verschlüsseln. Die Anfänge geheimer Nachrichtenübermittlung finden sich bereits in der Antike in Ägypten, Griechenland und Rom. Im Mittelalter erfährt die Kryptologie, d.h. die Lehre von der Verschlüsselung und der Entzifferung von Codes und Chiffren, eine erste Blüte in der arabischen Welt sowie in der italienischen Diplomatie und im Vatikan.
Im 17. Jahrhundert entstand an den Höfen in England, Frankreich und Österreich die ersten professionellen Chiffrierbüros. Auf der Grundlage jahrhundertealter Konzepte wurden im Maschinenzeitalter des 18. und 19. Jahrhunderts erste mechanische Verschlüsselungsgeräte gebaut. Mit dem 1. Weltkrieg wurde die Kryptologie zu einer strategisch wichtigen militärischen Disziplin. In Deutschland, Schweden und den USA wurden in den 1920er Jahren die ersten Rotor-Chiffriermaschinen entwickelt, die über 50 Jahre lang den Markt beherrschen.
Im 2. Weltkrieg entschied der Wettlauf zwischen Entwicklern immer komplexerer Chiffriermaschinen und professionellen Codebrechern nicht selten über Sieg oder Niederlage. Berühmt wurden die Codebrecher von Bletchley Park, die über 5.000 Spezialisten aufbieten mussten, um den Code der legendären deutschen Enigma-Maschine zu entschlüsseln.


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