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Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof

Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof

Roscheider Hof

54329 Konz

Tel: 06501-92710

Fax: 06501-927111

Museum at map

ISIL: www.Roscheider

Den Kern des Volkskunde- und Freilichtmuseums bildet der Roscheider Hof, der erstmals 1330 als Klostergut der Benediktiner von St. Matthias in Trier urkundlich erwähnt wurde. Hier ist die umfangreiche volkskundliche Sammlung untergebracht. In mehreren Räumen erhält der Besucher Einblicke in das bäuerliche und ländlich-handwerkliche Arbeitsleben und in die bäuerliche Wohnkultur des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Krämerladen beispielsweise deckten die Menschen früher nicht nur ihren Bedarf an Lebensmitteln und sonstigen Waren, sondern hier erfuhren sie auch die neuesten Dorfnachrichten. Letzteres galt auch für die Dorfwirtschaft, in der sich vor allem die Männer auf ein Bier trafen. Daneben gibt es unter anderem eine komplett eingerichtete Küche, eine Wohnstube und ein kleines Schulmuseum zu sehen. Exponate aus der Landwirtschaft und dem Handwerk ergänzen die Ausstellung. Interessierte können sich zudem in der Abteilung "Kinderwelten" über Blechspielzeug und Puppen informieren. Neben dem Roscheider Hof dokumentiert das Museumsdorf, bestehend aus mehreren historischen Hunsrückhäusern, die ländliche Kulturgeschichte des nordwestlichen Rheinland-Pfalz und des deutsch- luxemburgisch- lothringischen Dreiländerecks. Umgeben von Obst- und Gemüsegärten, Wegen und Feldern, die nach historischen Vorbildern angelegt wurden, entwirft der kleine Weiler ein Bild vom bäuerlichen Leben des 19. Jahrhunderts.

Seit dem Frühjahr 2005 ist außerdem ein Zinnfigurenmuseum, das vorher in Aach beheimat war, in das Freilichtmuseum integriert. Die umfangreiche Sammlung dokumentiert fast 200 Jahre Zinnfigurengeschichte. Die älteste Figur der Sammlung, ein napoleonischer Husar, stammt aus dem Jahr 1810. Zur Blütezeit der Zinnfigurenherstellung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellten allein die fünf großen Firmen in Deutschland jeweils 40.000 Figuren pro Tag her. Die Sammlung von Prof. Dr. Klaus Gerteis umfaßt etwa 25.000 Zinnfiguren, über Ritter und Soldaten, Indianer und Beduinen bis zum gestiefelten Kater und dem Struwwelpeter.

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"Hausrat"[2]Show objects

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