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Frankfurter Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift

Collection: "Teilnachlass Joseph von Eichendorff"

Das Freie Deutsche Hochstift verwahrt heute den weltweit größten Bestand an Handschriften zu Joseph von Eichendorff (1788-1857).
Nach Abschluss der postumen Werkausgabe im Jahr 1864 war der Nachlass zwischen den Kindern Hermann, Rudolf und Therese (verh. Besserer-Dahlfingen) aufgeteilt worden. Der Anteil der Tochter gelangte bereits 1880 nach Berlin in die Königliche Bibliothek (heute Staatsbibliothek, vgl. Helga Döhn: Der Nachlaß Joseph von Eichendorff. Berlin 1971).
Die Anteile der Söhne hingegen wurden 1937 dem Eichendorff-Museum in Neisse (Oberschlesien) übergeben. Nach der kriegsbedingten Auslagerung ins Sudetenland galten sie nach 1945 zunächst als verschollen. Im Zuge der Recherchen zur Historisch-kritischen Eichendorff-Ausgabe konnten in den 70er Jahren viele Manuskripte in der Tschechoslowakei wiedergefunden und von der Bundesrepublik Deutschland angekauft werden. Dieser Bestand wurde bis 2005 von der Eichendorff-Gesellschaft verwaltet, anschließend übernahm ihn das Freie Deutsche Hochstift, das ihn seitdem als Dauerleihgabe des Bundes betreut.
Darüber hinaus besitzt das Freie Deutsche Hochstift eine eigene Sammlung mit Eichendorffiana. Das erste Stück kam bereits 1909 ins Haus. 1960 wurden zahlreiche Briefe und Memoirenmanuskripte erworben, ab 1975 kamen kontinuierlich umfangreiche dichterische Handschriftkonvolute hinzu. 2014 übernahm das Hochstift zusätzlich die umfangreiche Handschriftensammlung der Eichendorff-Forscherin Sibylle von Steinsdorff. Weitere Bestände zu Eichendorff befinden sich wie gesagt in der Staatsbibliothek zu Berlin, ferner im Goethe- und Schiller-Archiv (Weimar) und im Eichendorff-Museum in Wangen/Allgäu.
Das Freie Deutsche Hochstift verwahrt heute den weltweit größten Bestand an Handschriften zu Joseph von Eichendorff (1788-1857).
Nach Abschluss der postumen Werkausgabe im Jahr 1864 war der Nachlass zwischen den Kindern Hermann, Rudolf und Therese (verh. Besserer-Dahlfingen) aufgeteilt worden. Der Anteil der Tochter gelangte bereits 1880 nach Berlin in die Königliche Bibliothek (heute Staatsbibliothek, vgl. Helga Döhn: Der Nachlaß Joseph von Eichendorff. Berlin 1971).
Die Anteile der Söhne hingegen wurden 1937 dem Eichendorff-Museum in Neisse (Oberschlesien) übergeben. Nach der kriegsbedingten Auslagerung ins Sudetenland galten sie nach 1945 zunächst als verschollen. Im Zuge der Recherchen zur Historisch-kritischen Eichendorff-Ausgabe konnten in den 70er Jahren viele Manuskripte in der Tschechoslowakei wiedergefunden und von der Bundesrepublik Deutschland angekauft werden. Dieser Bestand wurde bis 2005 von der Eichendorff-Gesellschaft verwaltet, anschließend übernahm ihn das Freie Deutsche Hochstift, das ihn seitdem als Dauerleihgabe des Bundes betreut.
Darüber hinaus besitzt das Freie Deutsche Hochstift eine eigene Sammlung mit Eichendorffiana. Das erste Stück kam bereits 1909 ins Haus. 1960 wurden zahlreiche Briefe und Memoirenmanuskripte erworben, ab 1975 kamen kontinuierlich umfangreiche dichterische Handschriftkonvolute hinzu. 2014 übernahm das Hochstift zusätzlich die umfangreiche Handschriftensammlung der Eichendorff-Forscherin Sibylle von Steinsdorff. Weitere Bestände zu Eichendorff befinden sich wie gesagt in der Staatsbibliothek zu Berlin, ferner im Goethe- und Schiller-Archiv (Weimar) und im Eichendorff-Museum in Wangen/Allgäu.


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Handschriftensammlung

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