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Treffen der AG Digitalisierung MV Sachsen-Anhalt in Wolmirstedt

Am 28.05. tagte im Museum Wolmirstedt die AG Digitalisierung im Museumsverband Sachsen-Anhalt. Neben den vielen Neuerungen, die museum-digital in der letzten Zeit erfahren hat, war der Einsatz eines internen Museums-Wiki zur Erfassung und Verwaltung von Informationen zentraler Punkt der Tagesordnung. Über die ganztägige Veranstaltung ist ein kleiner Artikel inder Volksstimme erschienen (hier)

Mehr als nur ein neues Gewand für museum-digital

Neu Startseite von museum-digital:deutschlandViele kleine Verbesserungen und die Suche nach einem geeigneten Platz für die Datenschutzerklärung haben uns erwogen das Design von museum-digital grundsätzlich zu überarbeiten. Das Layout wurde weiter an verschiedene Geräte und Bildschirme angepasst. Am auffälligsten ist vielleicht, dass die Startseite jeder Version - die stets recht leer war - nun von einem großen Bild eingenommen wird (keine Angst, es geht darunter weiter). Die großen Objektabbildungen rotieren und beim nächsten Aufruf kann eine andere erscheinen. Überarbeitet wurden insbesondere die Anzeigeseiten für einzelne Objekte, wo sich jetzt Zitierlinks finden und klarer erkennbar wird, wie die angebotenen Informationen verwendet werden können. Eine Überarbeitung hat auch die "Gezielte Suche" erfahren, es gibt jetzt wesentlich mehr Felder, in denen gezielt gesucht werden kann. Neu gestaltet wurden auch die Seiten zu Museen und Sammlungen ... Schauen Sie selbst!

4000 Objekte in museum-digital: westfalen

Münster (8.2.2018). Zu Beginn der närrischen Festzeit haben auch wir ein freudiges Ereignis mitzuteilen: museum-digital: westfalen hat sein 4000stes Objekt online gestellt: eine Kranenkanne des Städtischen Hellweg-Museums in Geseke. https://www.museum-digital.de/westfalen/index.php?t=objekt&oges=4889
 
In Geseke wird derzeit der Gesamtbestand dokumentiert und parallel dazu ausgewählte Objekte im Internet publiziert. Das Museum befindet sich in einem großen Fachwerkhaus an der Nordseite des durch Geseke führenden Westfälischen Hellwegs, der eine bedeutende Handelsstraße war. Das Haus wurde 1664 von Friedrich Dickmann, einem Weinhändler aus Soest errichtet. Dank und Grüße gehen an Alexander Arens, der das Städtische Hellweg-Museum betreut und dokumentiert, sowie an Marion Kaiser, die fleißig online stellt.
 
(Manfred Hartmann, LWL-Museumsamt für Westfalen)

Für die Ohren! AEG-Produktsammlung des Deutschen Technikmuseums bei museum-digital

Das Deutsche Technikmuseum in Berlin hat jetzt einen ersten Teil seiner AEG-Produktsammlung bei museum-digital zugänglich gemacht. Es handelt sich um ca. 900 Geräte der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik.

Das Museum ist auch im Besitz des Firmenarchivs der AEG. Aus diesem Archiv werden die entsprechenden Beschreibungen und Werbematerialien zu den einzelnen Geräten ebenfalls bei museum-digital veröffentlicht und über die Seiten zu den Geräten zugänglich gemacht werden.

Es ist dann nicht nur möglich ein "Operette 50"-Radio von Telefunken zu finden, sondern auch die passende Bedienungsanleitung und die seinerzeit verwendeten Werbematerialien.

Es lohnt sich ab und zu hineinzuschauen. Bisher sind erst 19 Archivalien zu den Geräten erfasst, aber das sollen schnell mehr werden.

Mehr als 100.000 Objekte bei museum-digital

Mehr als 100.000 Objekte sind nunmehr bei museum-digital zu finden. Das war ein langer Weg: Von einem langsamen Start in 2009 bis zu immer schnellerer Zunahme in den letzten zwei Jahren.

Der letzte größere Neuzugang war die Fotosammlung Jürgen Henschel des Friedrichhain-Kreuzberg-Museums in der Vieles aus der  jüngeren Geschichte (West-) Berlins (1960er-1980er Jahre) mit der Kamera eines politisch engagierten Fotografen dokumentiert ist.

Neu bei museum-digital: GRASSI Museum für Angewandte Kunst

Mit zunächst 115 Objekten aus der Sammlung "Asiatische Kunst" beteiligt sich nun auch das GRASSI Museum für Angewandte Kunst in Leipzig an museum-digital:sachsen. Unter den Preziosen aus allen Teilen Asiens sind viele bedeutende Exponate für die kunsthistorische Forschung zu finden. Die Veröffentlichung weiterer Sammlungsbereiche ist geplant, allerdings nimmt die Rechteklärung bei moderner Kunst recht viel Zeit in Anspruch.

500 Museen bei museum-digital:deutschland

Nun ist es entschieden ... Das 500ste Museum, das sich an museum-digital:deutschland beteiligt, ist das AlliiertenMuseum Berlin. Zunächst wurde - passend zum Erreichen dieser feiernswerten Marke - ein Bierkrug eingestellt.

Mehr als 90.000 Objekte bei museum-digital

Die Anzahl der über museum-digital:deutschland erreichbar gemachten Museumsobjekte ist in den letzten Wochen stark gestiegen und auf mehr als 90.000 angewachsen. Dazu beigetragen haben insbesondere museum-digital:westfalen, wo die 3000-Objekte-Marke überschritten wurde und mehrere Importe, unter anderem aus dem Melanchton-Haus in Bretten und von der Gustav Mesmer Stiftung in Kirchentellinsfurt.

Auch die Zahl der beteiligten deutschen Museen ist gewachsen und auf 499 angestiegen. Wer wohl das 500ste Museum sein wird?

"Handwerk in Brandenburg" - Neues Thema bei museum-digital

Fünfzehn Museen aus Brandenburg haben in Zusammenarbeit mit dem Museumsverband des Landes ein kleines Themenportal bei museum-digital erstellt. Thema ist die Geschichte des Handwerks in Brandenburg. Es ist eine sehr facettenreiche Sammlung von Aspekten dessen, was Handwerk ausmacht geworden: Von einzelnen Produkten über Produktionsmethoden und Werkzeuge zu Selbstverständnis, Zunftwesen und Rolle in der Gesellschaft.

Das Thema ist offen angelegt, es wird nach und nach erweitert. Dies ist das erste Themenportal, das mit der kürzlich überarbeiteten Themen-Software von museum-digital erstellt wurde. Weitere Themen werden folgen.

Die Präsentation finden Sie hier (als Einzelpräsentation) oder hier (eingebunden in die deutschlandweite Version von museum-digital) oder hier (eingebunden in museum-digital:brandenburg).

Landhaus-Pläne und Mann mit Hut

Ein Werkswohnhaus der Mansfeld AG in Burgörner

 

 

 

Dass die Pläne des ehemaligen Bergbau-Konzerns Mansfeld auch Bauten aus unserer nächsten Umgebung zeigen, haben wir geahnt. Nun haben wir tatsächlich mehrere Bauzeichnungen gefunden, die Planungen aus unserer Nachbarschaft zeigen und von denen wir Euch ein Gebäude etwas näher vorstellen wollen.

Wenn wir einen Blick aus unserem Bürofenster im Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss werfen, fällt er zunächst auf den Schlosspark. Heute weitgehend verborgen hinter Bäumen, befinden sich mehrere Wohnhäuser, von denen wir jetzt wissen, dass diese in den 1920er Jahren von der Mansfeld-AG für ihre Mitarbeiter errichtet wurden.

Die idyllisch gelegenen Wohnhäuser im Park wurden für leitende Beamte und Geschäftsführer des Werks erbaut. Einige Pläne zeigen ein herausstechendes Wohnbauprojekt: Es handelt sich um Bauzeichnungen für das Haus von Otto Busse. Busse war von 1910 bis 1927 Direktor des Mansfelder Kupfer- und Messingwerkes (MKM) in Hettstedt, das unweit des Schlossparks gelegen ist und das bis heute produziert.

Die Pläne für das „Landhaus Dr. Busse“ von 1923/24 zeigen das Gebäude bis ins kleinste Detail: unter anderem sind Fensterläden, Kandelaber, auch Rankgitter und Sitzbänke dargestellt. Ebenso findet sich auf einem der Pläne eine Staffagefigur: An der Eingangstür ist ein Mann in Mantel und mit Hut dargestellt, der im Begriff ist, die Tür zu öffnen. Er stellt nicht etwa den Hausherren Busse dar, sondern die eingefügte Figur erleichtert es dem Betrachter, die Dimensionen des Hauses zu erfassen.

An den Grundrissen und dem Raumprogramm lässt sich ablesen, dass es sich hier um ein Haus für ein Mitglied der gehobenen bürgerlichen Gesellschaft handelt, ein Wohngebäude, das nicht nur funktional, sondern auch repräsentativ geplant wurde: Im Erdgeschoss befinden sich die Räume des Hausherren, die zugleich für den Empfang von Gästen ausgelegt sind: Erker, Kleiderablage und große Diele mit Kamin; das Herrenzimmer, das Wohnzimmer, der Wintergarten sowie in funktionaler Reihenfolge die Küche, ein Anrichtezimmer mit Geschirr- und Wärmeschrank sowie das Esszimmer. Im Obergeschoss sind die Schlafräume, die Räume der Hausdame, ein Gästezimmer sowie die Plättstube und im Dachgeschoss – wie zu erwarten – das Zimmer des Dienstmädchens.

Das Haus Busse ist ein für die damalige Zeit, in der sich etwa das Bauhaus in Weimar auf den Weg zur modernen Architektur macht, kein demonstrativ avantgardistisches Gebäude. Seine Architektursprache ist vielmehr dem konservativen Reform- oder Heimatstil zuzurechnen.

Heute ist das Landhaus Busse Gästehaus der noch immer bestehenden Mansfelder Kupfer und Messing GmbH Hettstedt, kurz MKM, die auch der Markenrechtsnachfolger des 1995 aufgelösten Mansfeld-Konzerns ist, und Teil des Werksgeländes. Seit seiner Errichtung wurde das Gebäude mehrfach umgebaut und erweitert.

Viele weitere Pläne von Wohnhäusern in Burgörner und Hettstedt die einst im Besitz des Mansfeld-Konzerns waren, vom Unternehmen ge- oder verkauft, erbaut oder umgebaut wurden, befinden sich im Rissarchiv des Mansfeld-Museums. Sie dokumentieren die prägende Bedeutung des Werks für die bauliche Entwicklung der Orte – auch der Wohngebiete. Anfang des kommenden Jahres werdet Ihr einige davon auf museum-digital ansehen können.

Nutzertreffen von museum-digital:ungarn in Budapest

Am 20.10. fand in Budapest das erste nationale Nutzertreffen von MuzeumDigitár (der Name der ungarischen Version von museum-digital) statt. Mit mehr als 50 Teilnehmenden waren das Treffen und die Begleit-Workshops sehr gut besucht. Aktuell sind es 68 Museen, die sich in Ungarn an museum-digital beteiligen. Sie haben schon fast 70.000 Objekte veröffentlicht.

Neben allgemeinen Beiträgen gab es vor allem viele Hinweise zum Einsatz von "Ereignissen" und auf die Möglichkeiten, die museum-digital bietet, qualitätvolle Einträge zu erstellen. Ein Basis-Workshop (für Neueinsteiger) und ein Foto-Workshop (aus der Praxis für die Praxis) rundeten die gelungene Veranstaltung ab.