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Deutsches Apotheken-Museum im Heidelberger Schloss

Collection: "Mörser und Reibschalen"

Im Deutschen Apotheken-Museum befindet sich eine Sammlung von mehr als 300 Mörsern und Reibschalen unterschiedlicher Provenienz, darunter französische, spanische und italienische, vorwiegend jedoch deutsche Beispiele des 15. bis 20. Jhs. Der Mörser war lange Zeit eines der wichtigsten Utensilien des Apothekers, ist aber keineswegs ein berufstypisches Arbeitsgerät. Als Grundausstattung fand es sich in den Werkstätten der unterschiedlichsten Gewerbe und überdies in jeder besseren Küche. In der Apotheke waren am häufigsten Stücke aus Metall anzutreffen, zunächst meist aus Bronze, im 18. Jh. vermehrt aus Messing. Für Substanzen, die sichtbar mit dem Metall reagierten, und für einige andere Substanzen, denen eine qualitative Verbesserung durch die Verarbeitung in nicht-metallenen Mörsern nachgesagt wurde, setzte man solche aus Marmor, Glas, Holz oder Elfenbein ein. Als Material für Reibschalen - etwa zur Verreibung von Salbenzubereitungen - wurde im 18. Jh. neben Steinzeug und Metall auch Porzellan häufiger.


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