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Deutsches Apotheken-Museum im Heidelberger Schloss

Collection: "Apothekenmobiliar"

Zentrales Element jeder Apotheken-Offizin (lat. offizina: Werkstatt) war der mit Schubladen bestückte Rezepturtisch, an dem Arzneien nach Rezeptur eines Arztes hergestellt wurden. In Standgefäßen, aufgereiht in offenen Regalfronten, und Schubladen bewahrte der Apotheker seinen Handvorrat an Rohstoffen und fertig gemischten Rezepturen. Im Gegensatz zum heutigen Verkaufsraum einer Apotheke war der Offizinbereich bis in das 17./18. Jahrhundert hinein für den Kunden nicht zugänglich. Er gab das Rezept dem Apotheker durch das "Verkaufsfenster" und erhielt dort die bereitete Arznei. Auch wenn der Kunde nicht den Raum selbst betrat, so konnte er doch in die Offizin hineinsehen. Die Einrichtung war deshalb häufig sehr aufwendig und eindrucksvoll gestaltet. Der Museumsbestand an Apothekenmobiliar umfasst derzeit neun vollständige Apotheken-Offizinen und Teile weiterer Apothekeneinrichtungen, teils bestückt mit den ursprünglichen Standgefäßen, vom 17. Jahrhundert bis in die Zeit um 1970.


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