Setzwaage (Geschützaufsatz) mit Lochvisier und Neigungsmesser von Michael Heintz, 1. Hälfte 17. Jahrhundert (Landesmuseum Württemberg, Stuttgart CC BY-SA)

Setzwaage (Geschützaufsatz) mit Lochvisier und Neigungsmesser von Michael Heintz, 1. Hälfte 17. Jahrhundert

Description ...

Dieses Instrument wurde „zu Richtung der Kanonen und Mörser gebraucht“, wie das Kunstkammerinventar aus dem späten 18. Jahrhundert treffend beschreibt. Um auch weit entfernte Objekte sicher zu treffen, setzte man die Setzwaage auf das Geschützrohr auf. Dann peilte der Artillerist – nachdem die Entfernung mittels einer Schießtabelle auf der vertikalen Skala eingestellt war – durch die Visierlöcher über die Mündung des Rohrs das visierte Ziel an. Je weiter das Ziel entfernt war, desto steiler wurde das Rohr aufgerichtet. Mit dem Pendel an der Seite des Instruments konnte die gerade Aufstellung des Geschützes kontrolliert werden, um ein seitliches Abdriften des Geschosses zu verhindern.
[Irmgard Müsch]

Inscription ...

MICEL HEINTZ

Material / Technique ...

Messing, graviert und punziert, Kupfer, Stahl

Measurements ...

H. (eingeschoben) 20,8 cm, B. 14,4 cm, T. 2,8 cm

Created ...

... who:

... when:

Relation to time ...

Inventory number ...

[KK rosa 58]

Belongs to ...

Kunstkammer der Herzöge von Württemberg
Uhren und Wissenschaftliche Instrumente
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen

Larger image and pertaining information

Objectinformation for printing (PDF)

Did you encounter something wrong? Do you know more? Any remarks?

Usage and citation
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.

[Last update 20.10.2017]