Vesperbild (Landesmuseum Württemberg, Stuttgart CC BY-SA)

Vesperbild

Description ...

Ein Vesperbild oder Pietà (ital. für „Frömmigkeit“ oder „Mitleid“) ist eine seit dem frühen 14. Jahrhundert gebräuchliche Darstellung Marias mit dem Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus im Schoß. Die um 1340 entstandene Gruppe entspricht dem Typus des "freudvollen Vesperbildes", zu dem der maßstäblich kleiner gebildete Christuskörper gehört, auf den die Mutter lächelnd herabblickt. Maria neigt sich zu ihrem toten Sohn. Sein Körper liegt bis auf die horizontal ausgerichteten Oberschenkel schräg. Der Kopf mit den wellenförmigen Haaren und dem ungegliederten Bart ist leicht nach vorn gedreht.
Das Vesperbild wurde 1956 als Geschenk der Gesellschaft zur Förderung des Württembergischen Landesmuseums aus Privatbesitz in Aalen-Unterkochen/Ostalbkreis erworben.
[Irina Staps]

Material / Technique ...

Weidenholz, Rückseite ausgehöhlt

Measurements ...

H. 131 cm, B. 91 cm, T. 37 cm

Created ...

... when: [about]

... where: [probably]

Relation to time ...

Inventory number ...

[WLM 1956-8]

Belongs to ...

Stein und Holzskulpturen 800-1400
Skulptur und Plastik
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen

Literature ...

  • Württembergisches Landesmuseum, Meurer, Heribert (Bearb.) (1989): Die mittelalterlichen Skulpturen Bd. I. Stein- und Holzskulpturen. Stuttgart, Katalog Nr. 65 ( KVK)

Larger image and pertaining information

Objectinformation for printing (PDF)

Did you encounter something wrong? Do you know more? Any remarks?

Usage and citation
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.

[Last update 20.10.2017]