HomeMuseumCollectionObjectContact



Objects for keywords ...

Gartenkunst(+)
Klassizismus(+)
Thüringer Landesmuseum Heidecksburg - "Christian Cay Lorenz Hirschfeld: Theorie der Gartenkunst. 1779 - 1785" (museum-digital:thüringen)

Thüringer Landesmuseum Heidecksburg    Büchersammlung der Schlossbibliothek [TLMH SchloßB Bk 8]

Christian Cay Lorenz Hirschfeld: Theorie der Gartenkunst. 1779 - 1785

Christian Cay Lorenz Hirschfeld: Theorie der Gartenkunst, aufgeschlagen 2. Band S. 56/57 (Thüringer Landesmuseum Heidecksburg CC BY-NC-SA)

Description ...
Hirschfelds Theorie der Gartenkunst gehört zu den Hauptwerken der deutschen Gartenbewegung des 18. Jahrhunderts und trug entscheidend für den Wandel vom Barockgarten zum Landschaftsgarten nach englischem Vorbild bei. Der Kieler Professor Christian Cay Lorenz Hirschfeld (1742-1792) schuf damit ein Vorlagenwerk, welches zur Umorientierung in der Gartengestaltung zahlreicher Residenzen führte. Die Beschreibung neu gestalteter Gärten und ihrer Bauwerke wirkte bahnbrechend für den Typus eines sentimental geprägten Landschaftsgartens mit architektonischen und skulpturalen Staffagen, die sich stark an der griechischen und römischen Antike orientierten. Die schwarzburgischen Residenzen finden hinsichtlich bedeutender Gartengestaltungen keine Erwähnung. Anregungen mag das Werk trotzdem gegeben haben, da die Rudolstädter Fürsten des ausgehenden 18. Jahrhunderts die barocke Prägung der flächenmäßig kleinen Gärten aufgaben und sie ganz im Zeitgeist des Klassizismus umgestalten ließen. So veranlasste Fürst Ludwig Friedrich II. von Schwarzburg-Rudolstadt (1767-1807) für die untere Terrasse der Heidecksburg gravierende Umgestaltungen, die ganz im Sinne Hirschfelds nun mit den noch heute erhaltenen Versatzstücken, wie Horentempel, Sphinxen, Grotten oder künstlichen Ruinenstümpfen, von den Inszenierungsversuchen künden. [Jens Henkel]
5 Bände, 1. Band (1779): 230 S. und [47] Kupferstiche, 2. Band (1780): 200 S. und [51] Kupferstiche, 3. Band (1780): 251 S. und [58] Kupferstiche, 4. Band (1782): 252 S. und [38] Kupferstiche, 5. Band (1785): 368 S. und [48] Kupferstiche. Ganzlederbände auf 5 Bünden mit vergoldeter Rückenprägung, Kupferstiche nur teilweise signiert u. a. von Brandt, Liebe, Schoemberg, Schuricht, Thoenert, Weinling, Zingg; Besitzereintrag handschriftlich: Ludwig Günther II. von Schwarzburg-Rudolstadt (1708-1790)

Measurements ...

25,8 x 21 cm

Published ...

... who:   

M. G. Weidmanns Erben und Reich

  [ Info]

... when:

1779-1785

... where:     

Leipzig  [ Info]

Written ...

... who:   

Christian Cay Lorenz Hirschfeld (1742-1792)

  [ Info]

Relation to persons or bodies ...

Sucht Objekte zur Person Ludwig Günther II. Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt (1708-1790)

Ludwig Günther II. Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt (1708-1790)

[ Info]

Relation to places ...

Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt

[ Map]

Literature ...

Bechtoldt, Frank-Andreas [Hrsg.] (1996): Weltbild Wörlitz: Entwurf einer Kulturlandschaft. Stuttgart ( KVK)

Fabian, Bernhard [Hrsg.], Marwinski, Felicitas [Bearb.] (1999): Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. Bd. 20: Thüringen: H-R. Hildesheim, Zürich, New York ( KVK)

Lauterbach, Jeanette und Henkel, Jens [Red.] (2004): Schloß Heidecksburg - Die Sammlungen. Rudolstadt ( KVK)

Wunderlich, Heinke (1995): "Landschaft" und Landschaften im achtzehnten Jahrhundert: Tagung der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts. Heidelberg ( KVK)

Links / Documents ...

Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland: Schloßbibliothek Heidecksburg

Tags ...
Gartenkunst [2] , Klassizismus [8]

Larger image and pertaining information
Objectinformation for printing (PDF)

The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.

Did you encounter something wrong? Do you know more? Any remarks?
[Last update 15.12.2014]