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Prignitz-Museum am Dom Havelberg

Prignitz-Museum am Dom Havelberg

Domplatz 3

39539 Havelberg

Tel: 039387 - 21422

Fax: 039387 - 88778

Museum's website

Museum at map

Museum at association

ISIL: DE-MUS-806511

Das Prignitz-Museum in Havelberg geht auf den von Honoratioren der Region zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründeten "Verein zur Förderung der Heimatkunde in der Prignitz" zurück, welcher mit der Schaffung einer eigenen Sammlung den Altertumsfunden aus der Prignitz eine bleibende "Aufbewahrungsstätte" bieten und somit deren Erhaltung und Verbleib in der Region sichern und zugleich "den geschichtlichen Sinn der Bevölkerung beleben" wollte. Bereits im Jahre 1906 konnten die Sammlungen im Obergeschoß der romanisch-gotischen Klosteranlage am Havelberger Dom öffentlich gezeigt werden. Der Verein und sein Museum nahmen damit Besitz von einem Gebäude, dessen ursprüngliche Funktion als Prämonstratenser-Chorherrenstift, später als evangelisches Säkularstift, verlorengegangen war. Mit dem Ausbau des Domturmes 1907/08 kamen eine "Domsteine-Sammlung" und Gegenstände des Sakralbaus zur ur- und frühgeschichtlichen Sammlung hinzu. 1938 konnte die Ausstellungsfläche des Museums mit staatlicher Unterstützung erweitert werden.
1946 wurde das Museum, welches durch Kriegsschäden etwa ein Viertel des Sammlungsbestandes verloren hatte, von der Stadt übernommen. Als es nach umfangreichen Bauarbeiten im Jahre 1951 wiedereröffnet wurde, umfaßte es eine dombaugeschichtliche, eine volkskundliche, eine ur- und frühgeschichtliche, eine stadtgeschichtliche Abteilung, außerdem die Bereiche "Bäuerliche Lebensweise", "Bürgerliche Wohnkultur" und "Mittelalterliche Kirchenkunst". Wenig später - 1953 - ging die Rechtsträgerschaft von der Stadt auf den neu gegründeten Kreis Havelberg im Bezirk Magdeburg über. In den 1960er/70er Jahren erhielt die Ausstellung durch die Themenräume "Ur- und Frühgeschichte", "Stadtgeschichte" und "Dombaugeschichte und Sakralkunst" ihr Gepräge. Eine "Kreuzganggalerie", Gespräche mit Künstlern, Konzerte und Buchlesungen machten das Museum zum kulturellen Anlaufpunkt der Region.
Bei der Kreisgebietsreform 1994 wurde der Landkreis Stendal neuer Museumsträger, und 2001 fusionierte das Prignitz-Museum mit dem Kreismuseum Osterburg zu den "Museen des Landkreises Stendal".
Nach umfangreichen baulichen Instandsetzungsarbeiten und der Neugestaltung der drei Dauerausstellungen gliedert sich das Museum heute mit einer Ausstellungsfläche von rund 800 Quadratmetern in die Abteilungen "Siedlungsgeschichte der Region an Havel und Elbe", "Domgeschichte" und "Stadtgeschichte". Zusätzlich werden wechselnde Geschichts- und Kunstausstellungen sowie spezielle Kinderführungen, Themenführungen, Lesungen und Vorträge sowie weitere museumspädagogische Aktivitäten angeboten.
Historisch interessierten Museumsnutzern stehen für Recherchen ein Archiv zur Geschichte der Region sowie eine Präsenzbibliothek zur Verfügung.
Der 1994 gegründete Verein der "Freunde und Förderer des Prignitz-Museums e.V." unterstützt die Museumsarbeit z.B. durch Restaurierungen, Ankäufe, Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit und bei Veranstaltungen.

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Collections:

"Archäologische Sammlung"[2]Show objects
"Architektur und Sakralkunst"[2]Show objects
"Archivalien"[5]Show objects
"Populare Schriftzeugnisse"[5]Show objects
"Bildwerke, Malerei und Kartographie"[3]Show objects
"Kulturgeschichte"[11]Show objects
"Schiffbau, Schifffahrt, Fischerei"[3]Show objects
"Historische Bekleidung"[22]Show objectsSearch inside

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