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Museum Schloss Moritzburg Zeitz --- (museum-digital:sachsen-anhalt)

Museum Schloss Moritzburg Zeitz

Museum Schloss Moritzburg Zeitz

Schlossstraße 6

06712 Zeitz

Tel: 03441/212546

Fax: 03441/619331

Museum's website

Museum at association

ISIL: DE-MUS-812219

Das Schloss Moritzburg, die frühbarocke Residenz der Herzöge von Sachsen-Zeitz, entstand zwischen 1657 und 1678. Das Schloss Moritzburg und der Dom St. Peter und Paul wurden 1992 komplett restauriert. Mit der Sammlungstätigkeit des 1897 gegründeten Altertums- und Geschichtsvereinsvereins von Zeitz und Umgebung beginnt die Geschichte des Museums Schloss Moritzburg Zeitz. Nach mehreren Umzügen fanden dessen Sammlungen 1931 in der Moritzburg ein bleibendes Domizil. Am 18.09.1932 öffnete das Heimatmuseum der Moritzburg erstmals seine Pforten. Neun Räume in der ersten Etage des Südflügels waren damals zu besichtigen.
Heute beherbergt das Schloss das Museum und das Stadtarchiv. Das umfangreiche Sammlungsspektrum des Museums umfasst derzeit mehr als 250.000 Sachzeugen.
Ein Teil der Sammlungen kann ganzjährig in sechs Dauerausstellungen besichtigt werden:

Deutsches Kinderwagenmuseum
Kinderwagen - Kinderjahre. Kulturgeschichte des Kinderwagens

In keinem anderen Museum Europas kann man Kinder- und Puppenwagen aus über 100 Jahren in einer so geschlossenen Ausstellung betrachten, sich über deren Herstellung informieren und Einblicke in die Entwicklung der Kinderwagenindustrie erhalten.
Schlossermeister Degelow und Stellmacher Ernst Albin Naether gelten als die Begründer der Zeitzer Kinderwagenindustrie. Weitere Unternehmer erkannten bald die günstigen Standortfaktoren und gründeten Firmen mit wohlklingenden Namen wie u. a. Germania, Thuringia, Exelsior, Opel, Saxonia und Phönix. Die Stadt Zeitz entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum des deutschen Kinderwagenbaues.


Himmlisches Streben - Irdisches Leben.
Zeitz unter dem Bischofstab

Die Ausstellung beleuchtet die Zeit von der Ersterwähnung der Stadt 967 bis zum Ende des Bistums Naumburg-Zeitz im Jahre 1564 von verschiedenen Seiten. Neben der bischöflichen Residenz wird auch die Entwicklung der Stadt Zeitz und ihrer Bürger betrachtet. Den inhaltlichen Abschluss bilden die beiden letzten Bischöfe von Naumburg-Zeitz, Nikolaus von Amsdorf und Julius von Pflug.
Neben Exponaten aus der Sammlung des Museums, unter anderem dem Zeitzer Silberschatz und dem Elchfußpokal der Kramerinnung, sind kostbare Pergamenturkunden aus dem Besitz der Vereinigten Domstifter zu Merseburg, Naumburg und des Kollegiatsstifts Zeitz zu sehen. Sie behandeln die Gründung und Ausstattung des Bistums sowie die Streitigkeiten um die Verlegung des Bischofssitzes nach Naumburg.


Zeit der Herzöge - Barocke Residenzkultur in Zeitz

1652 legte Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen in seinem Testament die Teilung des Landes unter seinen vier Söhnen fest. Es entstanden die Herzogtümer Sachsen-Merseburg, Sachsen-Weißenfels und Sachsen-Zeitz. Moritz, der jüngste Sohn, übernahm 1653 die Administration über das Stift Naumburg-Zeitz. 1657 trat er die Regierung des Herzogtums Sachsen-Zeitz an. Auf den Grundmauern des zerstörten Bischofsschlosses ließ er zwischen 1657 und 1678 seine Residenz, "Das hochfürstliche Schloss Moritzburg an der Elster", errichten. Mit dem Tode seines Sohnes, Moritz Wilhelm, fiel 1718 das Herzogtum an das Kurhaus in Dresden zurück.


Mobiliar und Kunsthandwerk von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert

Die Sammlung historischer Möbel zählt zu den umfangreichsten ihrer Art in Sachsen-Anhalt. Die ältesten Stücke wurden bereits vom Geschichts- und Altertumsverein für Zeitz und Umgegend zusammengetragen.
Seit über 50 Jahren werden Mobiliar und Kunstwerke in den Dauerausstellungen des Zeitzer Museums präsentiert. Die historischen Räume des Schlosses bilden dafür den idealen Rahmen.


Druckkunst

Im ersten Obergeschoss des Torhauses befindet sich das Kunst- und Museumspädagogische Zentrum "Johannes Lebek". Hier sind die Lebek-Sammlung des Museums und der Nachlass des Holzschneiders Lebek als "Sammlung Elisabeth und Hubert Wegner" untergebracht.
Die Dauerausstellung informiert über die künstlerische Arbeit Johannes Lebeks und die verschiedenen grafischen Drucktechniken.


Das Kirchenjahr. Feste im Jahreskreis

Der Ursprung unserer Feiertage steht im Mittelpunkt einer Ausstellung im Saal über der Fürstenloge des Domes St. Peter & Paul. Die christlichen Wurzeln unserer Feste, den Höhepunkten unseres Kalenderjahres, sind bei weitem nicht mehr allen vertraut. Insbesondere Kindern und Jugendlichen möchte man hier Wissen über den eigenen Kulturkreis vermitteln.
Das Glanzstück der Ausstellung bildet eine barocke Jahreskrippe. Der Saal mit seinen schönen Deckenmalereien aus Spätmittelalter und Renaissance lohnt ebenso einen Besuch.
Eine Besichtigung ist nach Voranmeldung im katholischen Pfarramt St. Peter und Paul oder im Museum möglich.


Sonderausstellungen zu Malerei und Grafik, Kulturgeschichte und Heimatgeschichte gehören zum Angebot des Museums.
Zu den wichtigsten Sammlungsgebieten zählen die Industrie- und Stadtgeschichte, Ur- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte (Kunsthandwerk, Grafik, Gemälde), Ethnografie, Fotografie, Geschriebene und Gedruckte Quellen und Naturkunde. Umfangreiche Teile dieser Bestände sind von überregionaler und nationaler Bedeutung. Von größtem Interesse ist zweifellos die in 25-jähriger Sammeltätigkeit zusammengetragene Kollektion von fast 400 Kinder-, Sport- und Puppenwagen.
Eine umfangreiche wissenschaftliche Spezialbibliothek mit ca. 33.000 Bänden, die seit 2001 den Namen des in Droyßig geborenen Dichters Ernst Ortlepp trägt, gehört ebenfalls zum Fundus des Museums. Diese Bibliothek, eine der größten Museumsbibliotheken in Sachsen-Anhalt, wird von Heimatforschern, Studenten, Ortschronisten u.a. Interessierten rege genutzt. Das Museum gibt in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung des Schlosses Moritzburg, dem Geschichts- und Altertumsverein und der Ernst-Ortlepp-Gesellschaft Kataloge zu Ausstellungen und Schriften heraus. Der Tag der Heimatgeschichte wurde 2002 ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich durchgeführt. Diese Veranstaltung bietet ein Forum für Wissenschaftler und interessierte Laien, über die Ergebnisse ihrer Forschungen in Vorträgen zu berichten. Die Beiträge werden in einer Broschüre publiziert.
Angeschlossene Einrichtung: Das Kunst- und Museumspädagogische Zentrum "Johannes Lebek" befindet sich im Torhaus des Schlosses. Johannes Lebek (1901-1985) wurde in Zeitz geboren und arbeitete viele Jahre als Holzschneider und Illustrator in unserer Stadt. Die ca. 800 Blätter umfassende Lebeksammlung und der künstlerische Nachlass Lebeks als Depositum sind im Torhaus untergebracht und der Öffentlichkeit zugänglich. Im Zentrum befindet sich eine Druckwerkstatt mit historischen Druckmaschinen zum Hoch-, Tief- und Flachdruck.

Collections:

"Keramik"[64]Show objectsSearch inside
"Möbel"[12]Show objects
"Stadtgeschichte"[28]Show objectsSearch inside
"Reproduktionen"[4]Show objects
"Landwirtschaft"[2]Show objects
"Ethnografie"[5]Show objects
"Zoologie"[1]Show object
"Druckstöcke"[2]Show objects
"Münzen und Medaillen"[2]Show objects
"Fotoplatten"[254]Show objectsSearch inside
"Karten"[5]Show objects
"Periodica"[8]Show objects
"Bauplastik"[9]Show objects
"Gemälde"[53]Show objectsSearch inside
"Kinderwagen"[17]Show objects
"Textilien"[33]Show objectsSearch inside
"Zinn, Kupfer, Messing und Silber"[69]Show objectsSearch inside
"Plakate"[15]Show objects
"Grafiken"[159]Show objectsSearch inside
"Lebek-Sammlung" [17]Show objects
"Glas"[6]Show objects
"Plastiken und Skulpturen"[28]Show objectsSearch inside
"Waffen und Ausrüstung"[5]Show objects
"Archivmaterial"[15]Show objects
"Postkarten" [61]Show objectsSearch inside
"Ernst-Ortlepp-Bibliothek"[44]Show objectsSearch inside
"Fotopositive"[10]Show objects

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