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Museum Wasserburg Egeln --- (museum-digital : sachsen-anhalt)

Museum Wasserburg Egeln

Museum Wasserburg Egeln

Wasserburg 6

39435 Egeln


Tel: 039268/32 194

Fax: 039268/944 444

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Geht zur Seite von Museum Wasserburg Egeln im ISIL-Verzeichnis ISIL: DE-MUS-803314

Das Egelner Museum geht auf die private Sammlung des Apothekers Dr. J. Fromme zur Vor- und Frühgeschichte der Region zurück, welcher diese der Stadt Egeln mit der Auflage schenkte, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Jahre 1933 wurde das Museum eröffnet, weitere Privatsammlungen aus Staßfurt und Egeln kamen hinzu. So wurde der Grundstein für das einzige Spezialmuseum dieser Art im nördlichen Harzvorland gelegt.
Von 1956 bis 1993 wurde die Sammlung in einer ehemaligen Lagerhalle in der Zepterstraße ausgestellt. Ziel war jedoch immer, die Ausstellung in einem würdigeren Rahmen auf dem Gelände der Egelner Wasserburg zu präsentieren. Dies gelang erst im Jahre 1993, als der landwirtschaftliche Betrieb auf der Burg eingestellt wurde und die Mieter, meist landwirtschaftliche Arbeiter, auszogen.
Im ersten Stock präsentiert sich seitdem in sieben Räumen die Besiedlungsgeschichte der Egelner-Staßfurter Mulde. Die ältesten Funde aus den bekannten Westeregelner Grabungen von Prof. Dr. Nehring wie ein Mammutstoßzahn, Knochen vom Wollnashorn und Feuersteinwerkzeuge belegen, dass die Region schon im Eiszeitalter gleichzeitig von Mensch und Tier besiedelt wurde. Die jüngsten Funde belegen die Entstehung des Ortes Egeln, welcher 941 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Da das Museum bis zum Jahr 2000 mit einer vollen Stelle, von Archäologen geleitet wurde, wurden alle Funde aus der Region auch dort eingelagert und archiviert, so dass heute auf dem Dachboden des Torhauses ein Magazin mit mehreren Tausend Funden existiert.
Im Jahre 2002 wurde das Museum um einige Räume erweitert, welche nun neben der Ur- und Frühgeschichte auch die Stadt- und Burggeschichte präsentieren. Eine Heimatstube zeigt das Leben um 1930, und auf dem Dachboden des "Alten Gerichts" entstand eine Ausstellung unter dem Titel "Von Großmutters Kinderzeit bis zur DDR Geschichte". In der kleinen Galerie haben Künstler der Region ihr Podium. Mit der Begehung des 32 Meter hohen Bergfriedes kann der Museumsbesuch abgerundet werden.