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Technikforum BacknangNachrichtentechnik Richtfunk [o. Inv.]

Richtfunkgerät FM 200 (Techniksammlung Backnang CC BY-NC-SA)

Richtfunkgerät FM 200

Description ...

Das Richtfunkgerät FM 200 ist ein schmalbandiges Funkgerät für die Frequenzbereiche 225 - 400 MHz, 610 - 960 MHz und 1350 - 1850 MHz. Das Militärgerät für den mobilen Einsatz wurde von 1968 bis 1973 von den Firmen AEG-Telefunken und Siemens gemeinsam entwickelt. Erstmalig konnte damit bei unveränderter Bestückung entweder ein analoges Basisband im FDM-Modus (bis 24 Sprachkanäle) oder ein digitales Basisband im TDM-Modus (bis 60 Sprachkanäle bei 1024 kbit/s) übertragen werden. Zusätzlich wurde ein analoger Dienstkanal übertragen.
Das Richtfunkgerät FM 200 besteht aus drei Koffern. Der unterste (Koffer I) ist der Stromversorgungskoffer. Über diesen kann das Gerät wahlweise mit Netzspannung oder einer Gleichspannung (z.B. von einer Batterie) gespeist werden. Der zweite, mittlere Koffer (Koffer II) ist die Systemeinheit. Dieser verfügt über alle Basisband- und Dienstkanal-Einrichtungen sowie über die sende- und empfangsseitige Frequenzaufbereitung. Den oberen RF-Koffer gibt es in drei Ausführungen für die drei Frequenzbereiche; Koffer III (225 -400 MHz), Koffer IV (610 - 960 MHz) und Koffer V (1350 -1850 MHz).
Die FM 200 ist vollständig mit Halbleitern bestückt. Eine Ausnahme gab es anfangs mit dem Koffer IV, der in der ersten Version noch in der Treiber- und Endstufe mit Scheibentrioden bestückt war. In der späteren Version war dieser dann auch voll Halbleiter bestückt.
Das Modell war das erfolgreichste mobile Richtfunkgerät des Firmenkonsortiums im Bereich militärischer Nachrichtentechnik. Es wurde weltweit über 8000 mal verkauft. Diese hohen Verkaufzahlen wurden erreicht durch die hohe Robustheit, Kompaktheit und Zuverlässigkeit, die einfache Bedienung sowie die damals richtungsweisende Technik, z. B. dem umschaltbaren Betrieb zwischen analog (FDM) und digital (TDM) und dem Synthesizer für die Frequenzaufbereitung.

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[Last update 20.04.2017]