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Lindenau-Museum Altenburg --- (museum-digital)

Lindenau-Museum Altenburg

Lindenau-Museum Altenburg

Gabelentzstraße 5

04600 Altenburg

Tel: +49(0)3447-89553

Fax: +49(0)3447-895544

Museum's website

Museum at association

ISIL: DE-MUS-865916

Der Name des Museums verweist auf seinen Stifter, den bedeutenden sächsisch-thüringischen Staatsmann, Gelehrten und Kunstsammler der Goethe-Zeit, Bernhard August von Lindenau (geb. 1779, gest. 1854 in Altenburg). Die von ihm erworbenen vier wertvollen Sammlungen bilden den Grundstock des Hauses: voran die 180 frühitalienischen Tafelbilder, sodann antike Keramiken des 7. bis 2. Jh. v. Chr., ferner Abgüsse von Statuen der Antike und der Renaissance sowie die Kunstbibliothek. Im ersten, 1848 eröffneten Museum auf dem Pohlhof, dem Geburtsort Lindenaus, befand sich auch eine Kunstschule. Der universal gebildete Lindenau verfocht die Ideale der Aufklärung und verstand das Museum vornehmlich als Bildungsinstitution. Durch testamentarische Verfügung blieben die dem Herzogtum Sachsen-Altenburg gestifteten Kunstsammlungen unveräußerlich und an die Stadt Altenburg gebunden. 1876 konnte am Schloßpark ein repräsentativer Museumsneubau eröffnet werden. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Bestände neu geordnet, die historischen Sammlungen wissenschaftlich erschlossen und neue Schwerpunkte gesetzt. Das Museum erfuhr Erweiterung durch eine Graphische Sammlung. Neben Aspekten europäischer Kunstgeschichte des 17. bis 19. Jahrhunderts reicht der Spannungsbogen bei der deutschen Malerei des 20. Jahrhunderts von expressionistischen und sachlichen Tendenzen der 20er Jahre bis zu vielfältigen Strömungen in der DDR entstandener und gegenwärtiger Kunst.
Die Graphische Sammlung verfügt über einen beachtlichen Bestand an Druckgraphiken und Zeichnungen vorwiegend des 20. Jahrhunderts. Schwerpunkte bilden druckgraphische Mappenwerke, illustrierte Bücher und Zeitschriften mit Originalgraphik der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts (mit 7500 Einzelblättern eine der bedeutendsten Spezialsammlungen auf diesem Gebiet), Zeichnungen und Druckgraphik Conrad Felixmüllers und Gerhard Altenbourgs.
Seit den 70er Jahren setzt das Studio Bildende Kunst im Lindenau-Museum die Tradition der Lindenauschen Malschule fort. Wissenschaftliche Projekte des Museums stehen in konkretem Zusammenhang mit den Sammlungen und den Ausstellungen und wollen darüber hinaus zur kunsthistorischen Forschung beitragen (z.B. Verzeichnis druckgraphischer Mappenwerke der 20er Jahre, Altarrekonstruktion zu Guido da Siena, Werkverzeichnisse u.a. zu Peter August Böckstiegel und Carlfriedrich Claus). Eine anspruchsvolle Ausstellungstätigkeit zeugt von ausdrücklichem Engagement für die Gegenwartskunst. Ein besonderer Fokus liegt in der komplexen Ausstellung zum Altthüringer Porzellan, welche sowohl einzigartige Stücke präsentiert als auch auf die Entstehungsgeschichte der regionalen Manufakturen eingeht. Eine besondere Sammlung bildet das herzogliche Tafelservice von Sachsen-Altenburg mit Vedutenmalereien um 1896. Die Geschichte des
weißen Goldes ist in einer modernen und sinnlichen Ausstellung, den "Porzellanwelten Leuchtenburg", zu sehen, die 2014 neu eröffnet wurden.

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"Antike Keramik"[8]Show objects
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