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Thema: Populare Schriftzeugnisse aus Brandenburg

Bei museum-digital wurde ein neues "Thema" erstellt: "Populare Schriftzeugnisse aus Brandenburg". Es handelt sich dabei um Dokumente oft privater oder persönlicher Art, die nichtsdestotrotz (oder gerade deshalb, weil sie persönlich sind?) tiefere Einblicke in vergangene Zeiten gestatten. Zu den Objekten, die mit dem neuen Thema zugänglich werden, gehören zum Beispiel ein Kochbuch aus der  Mitte des 18. Jahrhunderts, das Tagebuch eines Einwohners aus Havelberg, der die Geschehnisse im örtlichen Kriegsgefangenenlager im ersten Weltkrieg schildert oder das Wanderbuch eines Tuchmachergesellen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

museum-digital wird mehrsprachig

In fast allen Versionen von museum-digital ist es jetzt möglich eine von mehreren Sprachvarianten auszuwählen. Die Sprachumstellungen betreffen die Erläuterungs- und Erklärungstexte - die inhaltlichen Angaben, Beschreibungen von Objekten zum Beispiel, werden nicht übersetzt. Die jetzt vorhanden Übersetzungen in  Englisch, Italienisch, Ungarisch, Polnisch und Bahasa Indonesia haben Freunde von museum-digital, zumeist MuttersprachlerInnen erstellt. Danke dafür.

Der Sprachwahlschalter ist immer in der oberen Navigationsleiste rechts zu finden. Weitere Übersetzungen sind geplant.

44.444 Objekte bei museum-digital

Mal wieder eine "runde" Zahl zu vermelden ... Gestern wurde das 44.444 ste Objekt bei museum-digital veröffentlicht. Es handelt sich um ein "Bruchstück einer Heiligenfigur" aus der Sammlung "Kloster Seehausen" des Museums im Dominikanerkloster Prenzlau. In den letzten Tagen sind etliche kleinere und größere Sammlungen hinzugekommen, beispielsweise eine Fotodokumentation zur Geschichte des Klosters in Heiligengrabe, eine Sammlung von Plakaten zur Reihe "Hausmusik bei Kleist" des Kleist-Museums in Frankfurt/Oder, die Sammlung von Holzbildtafeln des "Vorschuss-Vereins" des Museums Eberswalde sowie etliche Objekte aus dem Blüchermuseum in Kaub (die erst nach und nach veröffentlicht werden).

Pressemitteilung aus dem Kultusministerium Sachsen-Anhalts

Zum fünfjährigen Bestehen von museum-digital hat das Kultusministerium Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Pressemitteilung mit dem Museumsverband des Landes veröffentlicht. Von etlichen Print- und Online-Medien wurde diese Mitteilung in leicht variierenden Formen veröffentlicht. Den Text der Mitteilung finden sie hier. Die Veröffentlichung wird wahrgenommen. Das zeigt sich deutlich an der hohen Zahl der Besucher von www.museum-digital.de  in den letzten Stunden.

1000 Objekte aus Wolmirstedt

Das Museum Wolmirstedt hat jetzt das 1.000ste Objekt bei museum-digital freigeschaltet und so der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Da ist eine Gratulation unbedingt angebracht - denn das Museum macht es sich nicht leicht und prüft, recherchiert, aktualisiert, überarbeitet die Informationen zu jedem einzelnen Objekt vor der Freischaltung mit der gebotenen Gründlichkeit und Akribie. Herzlichen Glückwunsch also an das Museum.

Seume und mehr: Planer-Sammlung (Lützen) online verfügbar

Die Digitalisierung und Online-Stellung der mehr als 1.100 Objekte umfassenden "Sammlung Oskar Planer" des Museums im Schloss Lützen ist vorerst abgeschlossen. Die jetzt über museum-digital:sachsen-anhalt zugängliche Sammlung umfaßt viel Schriftmaterial zum 30jährigen Krieg (das mehr im Sinne einer Katalogisierung erfasst wurde), vor allem aber sind in ihr auch Manuskripte von Johann Gottfried Seume (1763-1810) enthalten. Diese Handschriften, darunter ein eigenhändig verfasster Lebenslauf und viel Korrespondenz Seumes mit Göschen in Leipzig (und mit anderen Zeitgenossen) wurden vollständig digitalisiert und stehen jetzt für Recherchen zur Verfügung. Darüberhinaus sind mit der Digitalisierung der Sammlung jetzt viele weitere Briefe und Schriftstücke von Literaten und Majestäten verfügbar - das älteste von 1577. Schauen sie selbst ... (hier).

Digitaler Katalog des Frankfurter Goethe-Hauses mit museum-digital veröffentlicht

Das Frankfurter Goethe-Haus • Freies Deutsches Hochstift hat seinen Digitalen Katalog unter museum-digital:goethehaus veröffentlicht. Im einleitenden Text heißt es: "Unsere Datenbank enthält derzeit fast 4.000 Graphiken, Zeichnungen und Aquarelle aus dem Sammlungsbereich Goethe-Illustration. Der Sammlungsbestand an Illustrationen wurde vollständig digital erfasst. Unter den online zugänglichen Objekten sind so bedeutende Arbeiten wie die Serie von 143 Federzeichnungen von Max Beckmann zu Faust II oder das erstmals veröffentlichte Konvolut von Entwurfszeichnungen von Max Slevogt ebenfalls zu Faust II. Das erklärte Ziel des Goethe-Hauses ist die digitale Verfügbarmachung sämtlicher Sammlungsbestände." Leider können aus rechtlichen Gründen einige Objekte nicht mit einer Abbildung im Internet präsentiert werden.

Nach der Online-Stellung erfolgen jetzt die Einbindung des Kataloges in die Webseite des Frankfurter Goethe-Hauses sowie die Publikation der Informationen in der Deutschen Digitalen Bibliothek und der europeana. Die Objekte sind auch in der deutschlandweiten Version von museum-digital verfügbar.

Lukas Podolski bei museum-digital (sein Trikot jedenfalls)

Seit heute ist auch Lukas Podolski bei museum-digital vertreten. Natürlich nur indirekt. Podolski, der als Arbeitsmigrant derzeit bei Arsenal in London Fußball spielt, trug das jetzt vom Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln bei museum-digital:rheinland eingestellte Trikot in der Saison 2012/2013. Podolski war von Köln nach London gegangen. Mit dem 1. FC Köln hatte er vor ziemlich genau zwei Jahren, am 16. April 2011, gegen den Vfb Stuttgart gespielt. An diesem Spiel nahm, auf Stuttgarter Seite, Serdar Tasci teil. Auch Serdar Tasci, Sohn und Enkel von Arbeitsemigranten, hatte sein bei diesem Spiel getragenes Trikot einem Museum gegeben, dem Stadtmuseum Stuttgart, welches es bei museum-digital:baden-württemberg eingestellt hat - als ein Zeichen dafür, dass Stuttgart seine Heimat sei. Fußball scheint viel mit Migration zu tun zu haben. Bei museum-digital (nationale Version: www.museum-digital.de) kommen beide Trikots mit weiteren zusammen, deren Hintergrund ebenfalls sehr interessant ist (hier klicken).

Museen und ihre Objekte sind äußerst vielfältig. Es sind oft die Geschichten hinter den Objekten die deren Bedeutung ausmachen! Spannend bleibt, wann weitere Trikots bei museum-digital eingestellt werden - und welche Geschichten hinter diesen stehen.

museum-digital im Rheinland präsentiert

Unter dem Titel "Fäden in der Hand - Knoten im Netz" wurde museum-digital auf einer Veranstaltung des Verbandes Rheinischer Museen und des Landschaftsverbandes Rheinland vorgestellt. Die Veranstaltung in Bergisch Gladbach stand unter dem Thema "Digital Inventarisieren und online publizieren". Der Beitrag über museum-digital zeigt einige Erfahrungen auf, die seit Bestehen des Vorhabens gesammelt wurden.

25.000 Objekte in museum-digital erfaßt!

Heute wurde das 25.000ste Objekt in museum-digital erfaßt! Es ist diese trapezförmige Automobil-Laterne aus der Hamaland-Museum in Borken. Das Hamaland-Museum gehört zur Vereinigung der Westfälischen Museen.

 

Die trapezförmige Automobil-Laterne stammt aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie verfügt über einen Freibrenner mit Porzellan-Fischschwanz. Das Antriebsrad mit Rautenkranz ragt vorn rechts aus der Laterne heraus. Auf der Rückseite ist eine schellenförmige Anschraubvorrichtung. Aufgrund des roten Glases kann davon ausgegangen werden, dass es sich um eine Rücklaterne eines Automobils handelt. Sie gehört zur Sammlung "Dr. Werner Touche", die sich aus ca. 3500 Objekten zusammensetzt, darunter Öl- und Petroleumlampen, Zubehör und Literatur.

Normdaten: "Grobsystematik" online verwendbar

Nach der sog. "Möbeltypologie" und dem "Thesaurus zu Ackerbaugeräten ..." ist jetzt auch die sog. "Grobsystematik" bei museum-digital online für jeden nutzbar gemacht worden. Wie die anderen Vokabulare kann auch diese über die rechte Spalte der Startseite von museum-digital.de aufgerufen werden (oder: hier). ... Die "Grobsystematik" mit dem Untertitel ""EDV-gestützte Bestandserschließung in kleinen und mittleren Museen" teilt auf oberster Ebene die ca. 9000 enthaltenen Begriffe (Konzepte) in 62 separate Sachgruppen (Themen) - eine etwas andere Navigation war daher nötig.

Library of Congress Subject Headings: 2.500 Begriffe "gemappt"

Die Suche nach Entsprechungen von Einträgen im Schlagwort-Katalog von museum-digital mit Einträgen in den Library of Congress Subject Headings wurde in den letzten Tagen fortgesetzt. Mittlerweile sind für 2.500 der ca.8.000 Schlagworte solche Entsprechungen ermittelt und gespeichert worden. Es zeigt sich, dass es für viele Begriffe (Konzepte) keine direkte Entsprechung gibt. Nicht nur die Worte selbst sind in einer anderen Sprache (und in einem anderen Schlagwort-Katalog) anders - sondern auch oft auch das, was die Worte bezeichnen sollen. Es lohnt sich aber nur Begriffe als "gleich" oder "sehr ähnlich" zu speichern, wenn die Übereinstimmung dessen, was damit gemeint ist, wirklich groß ist. Bei der aktuellen Suche nach Entsprechungen wurden alle nicht wenigstens "sehr ähnlichen" Begriffe (Konzepte) ignoriert und alle gefundenen Entsprechungen wurden als "closeMatch" gespeichert - es soll ja niemand in die Irre geführt werden. Nach der Anstrengung der letzten Wochen wird bei museum-digital jetzt die Suche nach Library of Congress Subject Heading-Entsprechungen in das reguläre Verfahren der Schlagwort-Anreicherung übernommen. Bei museum-digital werden die Konkordanzen genutzt um die entsprechenden Seiten im google-Index passend zu plazieren. Mittelfristig wird es auch möglich sein den Suchschlitz mit fremd-sprachigen Begriffen zu verwenden. Vor allem aber sind die Konkordanzen in den Export-Dateien enthalten, die sich jedes beteiligte Museum von seinen Objekten erstellen und an Portale - eben auch an mehrsprachige - weitergeben kann.