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Pläne und mehr: Deutsches Technikmuseum Berlin bei museum-digital

Das Deutsche Technikmuseum Berlin hat jetzt einen Teil seines, mehr als 1,2 Regalkilometer umfassenden, Archivs über museum-digital zugänglich gemacht. Es handelt sich dabei um mehr als 1.200 Konstruktionspläne für Mühlen allerlei Art der früheren Firma A. Wetzig, Eisengiesserei und Maschinenfabrik für Mühlenbau in Wittenberg. Diese Firma hatte zu Anfang des 20. Jahrhunderts einen großen Kundenkreis im ganzen damaligen Deutschen Reich und darüber hinaus.

Zugleich hat das Museum damit begonnen einen Teil seiner Museumsobjekte online zu stellen. Am deutlichsten vertreten ist dabei aktuell die Sammlung Schienenverkehr.

"Brandenburg im Bild" - Neues Themenportal bei museum-digital

Unter dem Titel "Brandenburg im Bild - Historische Stadtansichten aus dem Land Brandenburg" wurde jetzt ein kleines Themenportal bei museum-digital erstellt. Die digitalisierten Ansichten stammen aus dem Potsdam-Museum, dem Stadtmuseum Brandenburg a.d. Havel und dem Museum Eberswalde. In der Einleitung heißt es: "Ziel des Themenportals ist es, umfangreiche Vedutensammlungen im Land Brandenburg öffentlich zugänglich zu machen, das Interesse an ihnen zu wecken bzw. das nachweislich vorhandene Engagement zu stärken." Das Themenportal erreichen sie hier oder hier.

Potsdam-Museum bindet seine Objekte aus museum-digital in eigene Seite ein

Ein weiteres Museum läßt jetzt die eigenen Objekte aus museum-digital in seine Internetseite einfließen: Das Potsdam-Museum - Forum für Kunst und Geschichte. Die sehr leicht zu bewerkstelligende Einbindung geschieht ähnlich wie beim Landesmuseum-Württemberg über eine "Bilderwand" als Startseite. Von hier sind die Objekte des Museums erreichbar. Oberhalb der "Bilderwand" finden sich ein Schalter zur Sammlungsübersicht und ein Suchschlitz als weitere Einstiege.

Heimat im Krieg 1914-1918 : Spurensuche in Sachsen-Anhalt

Museen in Sachsen Anhalt haben eine Wanderausstellung konzipiert, die in vielen Städten des Bundeslandes zu sehen war und sein wird. Als Begleitmaterial hierzu wurde jetzt ein "Thema" mit dem Titel der Ausstellung: "Heimat im Krieg" bei museum-digital eingerichtet.

Im Vorwort heißt es, dass zum Thema "Erster Weltkrieg" zwar viel publiziert worden sei ... "Auffällig ist jedoch, dass kaum regionale Aspekte für die damalige preußische Provinz und das Herzogtum Anhalt untersucht und betrachtet werden. Dem Bemühen, dieses Defizit auszugleichen, entsprang die Idee, eine Wanderausstellung in Sachsen-Anhalt zum Thema „Heimat im Krieg 1914 - 1918“ vorzubereiten. Dem Projekt schlossen sich nicht nur zahlreiche Museen in unserem Bundesland an, auch das Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg konnte als Partner gewonnen werden und Studierende begaben sich auf Spurensuche."

Das bei museum-digital jetzt verfügbare Thema wird sich an die Wanderausstellung anlehnen, darüber hinaus aber weitere Objekte zum Kontext präsentieren.

Wiederentdeckt!

Zeichnungen aus der Bergschule Eisleben zeugen von den Umbrüchen im Zeitalter der beginnenden Industrialisierung

Hier im Hettstedter Mansfeld-Museum digitalisieren wir gerade unseren Bestand an Bergbauplänen, die im bergmännischen Sprachgebrauch auch Risse geannt werden. Immer wieder gibt es überraschende Funde während unseres Digitalisierungsprojektes. Das kommt daher, dass ein Großteil des Rissarchivs bisher nicht erfasst und auch nicht gesichtet wurde. Das Projekt trägt also gleichzeitig zur Erschließung eines Sammlungsbestandes bei, und dank museum-digital können unsere jüngsten Funde auch zeitnah der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Das Rissarchiv selbst zeugt von den baulichen Aufgaben des auch überregional bedeutenden Montanbetriebes Mansfeld über und unter Tage. Es bildet zugleich die technischen Leistungen der Ingenieure ab: Viele der Pläne zeigen die hochinnovative Technik, die im Bergbau früh eingesetzt wurde, wie zum Beispiel Dampfmaschinen.

Besonders augenfällig wird dies bei den gerade wiederentdeckten Bergschüler-Zeichnungen. Die 1798 gegründete Bergschule Eisleben gehört zu den ältesten Ausbildungsstätten für den Bergbau weltweit. Dort wurden vor allem ausgewählte und verdiente Bergleute des Mansfeldkonzerns für höhere Dienste unter anderem in den Fächern Mathematik, Markscheiden und Zeichnen ausgebildet. Ein Teil dieser Zeichnungen, die die Bergleute in ihrem Unterricht anfertigten, hat sich im Mansfeld-Museum erhalten. Die farbigen Zeichnungen – auf denen sich hin und wieder Anmerkungen der Lehrer finden – bilden beispielsweise Pferdegöpel bis hin zu Dampf- und Bohrmaschinen ab und spiegeln gleichzeitig wieder, wie groß die technischen Umbrüche in der Zeit der beginnenden Industrialisierung waren. Sie sind damit nicht nur Teil der Wirtschaftsgeschichte der Region, sondern darüber hinaus ein beutendes Zeugnis der Industriekultur überhaupt.

Die äußerst sehenswerten Zeichnungen der Eislebener Bergschüler werden in Kürze auf museum-digital eingestellt. Als kleinen Vorgeschmack gibt es aber hier schon mal einige Bilder zu sehen! Es handelt sich um Details von einer Eisen-Bohrmaschine, einer Pumpe und einer Fördermaschine.

Höchste Zeit!

Bereits seit Sommer 2014 werden im Hettstedter Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss wertvolle Pläne und Karten – das so genannte Rissarchiv – digitalisiert. Es ist also höchste Zeit, um auch hier bei museum-digital vom Digitalisierungsprojekt zu berichten!

Im bisher größtenteils ungesichteten Bestand von 45.000 Rissen werden immer wieder überraschende Funde gemacht. Hier im Blog bietet sich die Möglichkeit, schon vor der Veröffentlichung auf museum-digital von den großen und kleinen Fundstücken zu berichten.

3000 Objekte aus Weißenfels

Das Museum in Weißenfels (Schloss Neu-Augustusburg) hat sein 3.000stes Objekt online gestellt. Es handelt sich um einen Herren-Mokassin "Olympia", hergestellt vom VEB Banner des Friedens im Jahre 1965. Weißenfels war ein Zentrum der Schuhproduktion in der DDR.

museum-digital in neuem Gewand

Teile von museum-digital wurden gründlich umgestaltet: Die Startseite und die zentrale Datenbank. Neben längst fälligen "optischen" Verbesserungen (größere Schrift vor allem) wurden einige Texte an die aktuelle Situation angepasst - mit den Jahren ändert sich ja doch so manches. Insbesondere aber wurden Startseite und zentrale Datenbank "responsive" gestaltet, d.h. sind jetzt ebenso auf Smartphones und Tabletts gut lesbar, wie auch auf Laptops und Tischrechnern.

Falamos Português - Bahasa Indonesia

Die brasilianischen Kollegen haben jetzt museum-digital vollständig ins Portugiesische übersetzt. Sowohl die öffentliche Anzeige als auch das Modul für die Erfassung und Bearbeitung von Informationen sind jetzt um eine Sprachversion reicher. Webseitenbesucher mit Browser-Einstellung "Portugiesisch" bekommen automatisch alle Seiten von museum-digital auf Portugiesisch zu sehen - alle anderen können jeweils oben rechts den Sprachwahlschalter anklicken. Übersetzt angezeigt werden natürlich nur Begriffe, die sagen, worum es geht. Informationen wie Bezeichnungen von Objekten oder Beschreibungen von Objekten werden nur dann übersetzt angezeigt, wenn Sie tatsächlich auch in Portugiesisch vorliegen.

Vollständig überarbeitet wurde auch die indonesische Version von museum-digital. Die öffentlichen Anzeigeseiten wurden neu übersetzt und es wurde nun erstmals auch das Modul für die Erfassung und Bearbeitung von Einträgen in allen Teilen ins Indonesische übersetzt.

25.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt

Manche Dinge geschehen einfach zu schnell ... Mehrere Museen haben bei museum-digital:sachsen-anhalt parallel Objekte freigeschaltet und plötzlich waren es mehr als 25.000! Schwer zu sagen, welches das 25.000ste Objekt war und aus welchem Museum es kam. Es war ein langer Weg bis hierher und natürlich sind dies nur die ersten 25.000 Objekte aus Museen in Sachsen-Anhalt.

Für museum-digital ist so eine runde Zahl selbstverständlich ein Grund zu feiern - auch wenn die Zahl veröffentlichter Objekte nur ein eher unwichtiger Indikator für den Erfolg ist. Wichtiger ist es, dass die Objekte in einer Weise aufbereitet und veröffentlicht wurden, die sie im Netz leicht findbar macht und den Suchenden Antworten und den Hinweis auf die Museen gibt. Objekte auf diese Weise zu veröffentlichen braucht seine Zeit.

Neu bei museum-digital: Zeitungen aus bewegten Tagen (FHXB)

Neu aufgenommen bei museum-digital wurden fast 400 Ausgaben von Stadtteilzeitungen aus bewegten Tagen in Berlin. Das FHXB (Friedrichshain-Kreuzberg Museum) in Berlin hat die Zeitungen aus seinem Archiv in einem Projekt (DARCHIM) digitalisiert und in mühevoller Kleinarbeit die Veröffentlichungsrechte geprüft. Die Zeitungen aus den 70er und 80er Jahren stammen aus der Szene in Berlin-Kreuzberg. Sie sind ein wichtiger Zugang zu diesem Teil der Geschichte Kreuzbergs und Berlins. Das Museum hat die Zeitungen im PDF-Format auf einem eigenen Server gespeichert. Abgerufen werden können sie über museum-digital. Von hier aus sollen sie auch in der europeana und der ddb veröffentlicht werden.

Das Friedrichhain-Kreuzberg Museum hat im gleichen Projekt noch weitere Zeugnisse aus dieser Zeit digitalisiert, auch diese sollen über museum-digital veröffentlicht werden. Spanndend, was kommen wird.

Importe aus Jever

Auch wenn in diesem Blog lange nichts geschrieben wurde hat sich das Projekt "Einfache-Online-Stellung von Museumsobjekten" (museum-digital) weiterentwickelt. Seit dem letzten Blog-Eintrag wurde zum Beispiel das 55.555ste Objekt bei museum-digital.de veröffentlich, was ja eigentlich eine kleine Meldung wert gewesen wäre ... Ab jetzt soll wieder häufiger berichtet werden, was sich bei museum-digital im besonderen und bei der (Museums-)Objektpublikation im allgemeinen tut.

Ganz aktuell wurden zwei Importe vom Schloßmuseum in Jever bei museum-digital integriert, Grafiken und Zinngegenstände, jeweils ca. 200 Objekte.

Thema: Populare Schriftzeugnisse aus Brandenburg

Bei museum-digital wurde ein neues "Thema" erstellt: "Populare Schriftzeugnisse aus Brandenburg". Es handelt sich dabei um Dokumente oft privater oder persönlicher Art, die nichtsdestotrotz (oder gerade deshalb, weil sie persönlich sind?) tiefere Einblicke in vergangene Zeiten gestatten. Zu den Objekten, die mit dem neuen Thema zugänglich werden, gehören zum Beispiel ein Kochbuch aus der  Mitte des 18. Jahrhunderts, das Tagebuch eines Einwohners aus Havelberg, der die Geschehnisse im örtlichen Kriegsgefangenenlager im ersten Weltkrieg schildert oder das Wanderbuch eines Tuchmachergesellen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.