
Monday, 23. January 2012
Treffen der AG Digitalisierung des MV Sachsen-Anhalt

Tuesday, 17. January 2012
DAS-Projekt: 100 Objekte Online
Zwischenstand des Projektes: Inzwischen sind 100 Objekte online gestellt, und es werden Täglich mehr.
Die Objekte der Gemeinde Augustdorf / Kr. Lippe sind vollständig erfaßt und die Digitalisierung der Fundstücke aus der Gemeinde Bad Salzuflen/Kr. Lippe ist im vollen Gange. Die ersten Objekte aus Bad Salzuflen sind ebenfalls schon online.
Sunday, 15. January 2012
Begleitpräsentation zu Ausstellung als "Thema" bei museum-digital
»"Friedrich, unser Held" - Gleim und sein König« heißt die aktuelle Sonderausstellung des Gleimhauses in Halberstadt (15.1.-9.4.2012). Das Museum hat die neue Sektion "Themen" bei museum-digital genutzt, um zu dieser Ausstellung einen kleinen digitalen Katalog zu veröffentlichen. In der Einleitung heißt es "Die Schau trägt zu dem bundesweiten Ausstellungsreigen "Friedrich300" zum 300. Geburtstag des Preußenkönigs die Sicht Gleims als eines Exponenten des preußischen Patriotismus bei und beleuchtet damit zugleich eine wesentliche Facette des Dichtens und der Biografie Gleims. ... Die Schau präsentiert neben ausgewählten Leihgaben eine Fülle von Objekten aus den an Fridericiana überaus reichhaltigen Beständen des Gleimhauses, die meisten davon aus den Sammlungen Gleims selbst." Selbstverständlich kann die Ausstellung realer Objekte in einem realen Museum durch digitales Begleitmaterial in keiner Weise ersetzt werden. Der digitale Katalog soll vielmehr als Ergänzung die Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuches erleichtern. Er soll darüberhinaus Querbezüge zwischen den einzelnen Objekten und Hintergrundinformationen innerhalb und außerhalb der Ausstellung leicht erreichbar machen. Das einfach zu bedienende "Themenmodul" bei museum-digital hat es ermöglicht den digitalen Katalog ohne großen Aufwand innerhalb kurzer Zeit zu realisieren.
Die reale Ausstellung ist im Gleimhaus zu sehen, den digitalen Katalog finden Sie hier (oder hier).
Thursday, 12. January 2012
Neue Sektion bei museum-digital: Themen

Bei museum-digital wurde eine neue Sektion eingerichtet: "Themen". Zwei erste Themen sind bereits online: "Archäologie der anhaltischen Fürsten" und "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert", ein drittes Thema ist in Vorbereitung. Die Idee für diese Sektion stammt aus der Arbeit der AG Digitalisierung im Museumsverband Sachsen-Anhalt. Vielfach wird die Bedeutung von Museumsobjekten erst durch eine Kontextualisierung, durch eine Darstellung von Zusammenhängen, sichtbar und verstehbar. Mit dem Bereich "Themen" können die an museum-digital beteiligten Museen jetzt leicht solche Zusammenhänge sichtbar machen. Jedes Museumsobjekt kann selbstverständlich aus unendlich vielen Blickwinkeln betrachtet werden und in unzählbar viele Kontexte eingebunden sein. Entsprechend ist es möglich, fast alles zu einem Thema zu machen. Die bei museum-digital erzeugten Themendarstellungen lassen sich in die verschiedenen Versionen der Software einbinden, sie können aber auch in andere Webseiten eingebunden werden oder als eigene Webseite (Portal) publiziert werden.
Thursday, 22. December 2011
3.000 Objekte bei museum-digital:rheinland-pfalz
Tuesday, 20. December 2011
DAS-Projekt: Geplante Publikation

Für das nächste Jahr ist die Publikation des Vortrags über das DAS-Projekt auf dem Archäologie-Kongress in Bremen (2011) im Rahmen der AG "Archäologie im Museum" geplannt. Es wird zum einen das DAS-Projekt vorgestellt und zum anderen auf Ausführung, Struktur und Probleme eingegangen. Der Artikel soll im Archäologischen Nachrichtenblatt erscheinen.
Sunday, 18. December 2011
museum-digital und Händelhaus. Praxisbericht erschienen
Die neueste Ausgabe der Fachzeitschrift "Forum Musikbibliothek - Beiträge und Informationen aus der musikbibliothekarischen Praxis" (32. Jahrgang, 2011/3, Seite 240-247) enthält einen Praxisbericht über die Digitalisierung und Veröffentlichung wertvoller Notendrucke der Stiftung Händel-Haus in Halle/Saale. Der Bericht trägt den Titel "Die digitale Sammlung früher Händel-Notendrucke der Stiftung Händel-Haus und ihre Internetpräsentation über die Museumsplattform Museum-digital". Der Artikel berichtet in Abschnitten über: 1. Die Sammlung, 2. Erstellung der Digitalisate, 3. Technik: Museum-digital, 4. Import nach Museum-digital und Metadaten, 5. Perspektiven und Fazit. Leider ist der Bericht nicht online verfügbar. Die Notendrucke sind auf den Seiten des Händel-Hauses und bei museum-digital zu finden.
Tuesday, 13. December 2011
DAS-Projekt: Die ersten Datensätze bei museum-digital
Nach einer kleinen Zwangspause ist es nun endlich so weit! Die ersten Datensätze wurden in museum-digital importiert und werden nun nach und nach freigeschaltet. Die erste Charge beinhaltet die Funde aus der Gemeinde Augustdorf / Kreis Lippe. Es sind häuptsächlich Feuersteinartefakte aus dem Mesolithikum, aber auch die Objekte aus einigen eisenzeitlichen Urnengräbern sind darunter sowie zwei bronzezeitliche Bernsteinperlen. Anfang des nächsten Jahres folgen die ersten Objekte aus der Gemeinde Bad Salzuflen.
Monday, 7. November 2011
Das Projekt zur Erfassung und Digitalisierung historischer Bekleidung setzt zum Endspurt an
Im September und Oktober standen mit dem Danneil-Museum in Salzwedel und dem Freilichtmuseum Diesdorf die beiden letzten Stationen des Bekleidungsprojekts auf dem Programm.
Beide Einrichtungen hatten über längere Zeit eine gemeinsame Leitung, so dass die Sammlungskonzepte miteinander abgestimmt wurden. Dies zeigt sich auch im Bereich der Textilsammlung und entsprechend im Hinblick auf die historische Bekleidung. Entsprechend dem Sammlungskonzept beider Häuser wurden in Salzwedel überwiegend Textilien und Kleidung aus dem städtischen Kontext gesammelt, während das Freilichtmuseum Diesdorf für den ländlichen Bereich „zuständig“ war.
Dementsprechend finden sich in Salzwedel ähnliche bürgerliche Kleidungstücke wie die Bearbeiterinnen sie schon in den zuvor besuchten Museen kennen gelernt hatten. Der Schwerpunkt liegt wiederum auf der Zeit um 1900, dazu kommen einzelne ältere Stücke. Bemerkenswert ist eine kleine Sammlung von Kopfbedeckungen aus der zweiten Hälfte des 19. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts, welche im Rahmen des Projekts zu etwa 90 Prozent bearbeitet werden konnte. Interessant ist außerdem eine Sammlung von Uniformjacken, welche auch einzelne Stücke aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfasst.
Bürgerliche Kleidung findet sich zwar auch in Diesdorf, dort liegt der Schwerpunkt aber eindeutig auf der Kleidung der Landbevölkerung einschließlich oder insbesondere der Tracht. Hier ist bemerkenswert, dass nicht nur Trachtbestandteile aus der Altmark sondern darüber hinaus auch aus anderen, meist benachbarten Regionen gesammelt wurden, darunter aus dem Wendland, der Börde, der Gegend um Hamburg und aus dem Raum Braunschweig-Halberstadt. Hierbei handelt es sich vor allem um Hauben und Schultertücher, aber auch Röcke, Schürzen, Mieder sind vertreten. Interessant sind auch einige wenige Stücke aus dem Bereich der Alltagsbekleidung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, welche eindeutig aus der westlichen Altmark stammen.
Nach der Erfassung der Sammlungen in den Museen steht nun die Überarbeitung der vor Ort erfassten Daten an, um möglichst bald mit der Einstellung der Sammlungen und ausgewählter Stücke im Portal zu beginnen.
Tuesday, 25. October 2011
1.000ste Sammlung bei museum-digital
Monday, 24. October 2011
Schulung in Trier
Friday, 14. October 2011
Zwei Artikel über das Projekt "Historische Kleidung" erschienen
Friday, 7. October 2011
DAS-Projekt: Vortrag auf dem 7. Deutschen Archäologiekongress
Der 7. Deutschen Archäologiekongress in Bremen hat sich wirklich gelohnt, es gab viele frischen Informationen und neue Ideen. Außerdem wurde der Dachverband für Archäologie gegründet, mit Hermann Parzinger als Vorsitzenden.
Der Vortrag über das DAS-Projekt stieß auf Interesse bei den Kollegen und es wurden in der anschließenden Diskussion interessante Fragen gestellt. Wenn alles klappt wird der Vortrag als Beitrag in nächsten Tagungsband der AG Archäologie im Museum im kommenden Jahr erscheinen.
Friday, 23. September 2011
„Halbzeit“ im Projekt zur Erfassung und Digitalisierung historischer Bekleidung
Nach dem erfolgreichen Start im Juli in Genthin haben die Restauratorin Hannelore Hogger und die Historikerin Corrie Leitz im Auftrag des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt inzwischen auch die Bestände der Museen in Tangermünde, Osterburg, Havelberg und Stendal im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Lupe“ genommen.
Während der Tangermünder Bestand überschaubar war und im Rahmen der geplanten Woche vollständig gesichtet und größtenteils bearbeitet werden konnte, reichte die wiederum eine Woche, in welcher die Bekleidungsbestände der Museen Osterburg, Havelberg und Stendal zu bearbeiten waren, keinesfalls aus, um überhaupt nur alle Untergruppen der jeweiligen Sammlungen zur historischen Bekleidung in Augenschein zu nehmen oder gar zu bearbeiten. - Letztere drei Museen sind in einer Arbeitsgemeinschaft der Museen des Landkreises Stendal zusammengeschlossen und beteiligten sich daher gemeinsam als eine Station am Projekt.
Daher entschlossen sich die Bearbeiterinnen, aus diesen Museen vor allem solche Objekte auszuwählen und genauer zu untersuchen, welche jeweils eine in sich relativ geschlossene, zeitlich und inhaltlich eingrenzbare Gruppe bildeten.
So verfügt das Kreismuseum Osterburg über einen interessanten Bestand von Kleidung und zugehörigen Accessoires aus der Mitte der 1940er Jahre, d. h. der Endphase des Zweiten Weltkrieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit.
Aus Havelberg erschien in Korrespondenz zum Genthiner Bestand eine Gruppe von Damenkleidern aus dem ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert interessant, zumal hier erstmals bei den zweiteiligen Kleidern teils auch die zugehörigen Röcke präsent waren, welche sonst fast immer fehlen, da sie oftmals zu anderen Textilien umgearbeitet wurden.
In Stendal, wo ein besonders umfangreicher und bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts einsetzender Bestand an historischer Bekleidung vorhanden ist, wurde eine Gruppe von Kleidungsstücken ausgewählt, welche aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt und dem gut situierten Stadtbürgertum und der bäuerlichen Oberschicht zuzuordnen ist. Dazu gehören fein gearbeitete seidene oder baumwollene Herrenwesten, eine Herrenjacke und ein kompletter Anzug (18. Jh.) ebenso wie seidene oder wollene Kleider, Schürzen oder auch ein besonders gut erhaltenes Mieder aus dem 18. Jahrhundert. Demgegenüber konnte der gesamte Bestand aus dem Bereich der Tracht – z. B. mehrere Dutzend Hauben sowie andere interessante Objektgruppen wie etwa zehn Freimaurerschürzen oder ein größerer Bestand an historischer Puppen- oder Modellkleidung in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht gesichtet werden.
In Tangermünde waren vor allem drei helle und eine schwarze Herrenwesten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, sämtlich sehr schön und sorgfältig gearbeitet, bemerkenswert. Daneben sind ein Damenmantel und ein reich verziertes Samt-Cape (beide um 1900) sowie mehrere zeitgleiche Oberteile von Damenkleidern erwähnenswert, allesamt zeitlich passend zu den Stücken aus der Genthiner Sammlung. Ein außergewöhnliches Stück bildet ein vermutlich aus dem 15. Jahrhundert stammender Pluvialebesatz, welcher allerdings stark geschädigt und nicht mehr restaurierungswürdig oder gar ausstellungsfähig ist. Auf seiner Rückseite wurden Fragmente historischer Schriftstücke als Steifung verwendet, bei welchen es sich möglicherweise um liturgische Texte handelt.
Bereits in der kommenden Woche steht mit dem Danneil-Museum in Salzwedel die älteste der altmärkischen musealen Sammlungen auf dem Programm, bevor es dann Mitte Oktober zur letzten Station in das Freilichtmuseum Diesdorf geht.
Wednesday, 21. September 2011
DAS-Projekt: DAS-Projekt bei Wikipedia verlinkt
Der Bericht zum DAS-Projekt vom Day of Archaeology 2011 ist jetzt auch bei Wikipedia verlinkt !
Sowohl unter den Literaturangaben des Artikels "Digitalisierung" also auch unter Online-Publikationen des Artikels "Archäologie" findet man nun einen Link zum Bericht über das Projekt.




