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Militärhistorisches Museum der Bundeswehr - Flugplatz Berlin-Gatow Luftfahrzeuge [XAAA0683 / DTM]
Transportflugzeug Douglas C-47B 20DK -DC-3- (Flugzeugkennung der Royal Australian Airforce A65-69) (Militärhistorisches Museum der Bundeswehr - Flugplatz Berlin-Gatow CC BY-NC-SA)
Herkunft/Rechte: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr - Flugplatz Berlin-Gatow / Heldenmaier (CC BY-NC-SA)
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Transportflugzeug Douglas C-47B 20DK "Dakota" -DC-3- (Flugzeugkennung der Royal Australian Airforce A65-69)

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Beschreibung

Die C-47 ist die militärische Version des ab 1935 gebauten, zivilen Passagierflugzeuges DC-3 und eines der meistgebauten Transportflugzeuge des Zweiten Weltkriegs.

Der Kriegseintritt der USA 1941 führte zur Entwicklung der C-47 Skytrain, die sich unter anderem durch die große Frachttür im Rumpf von der zivilen Version unterscheidet. Die C-47 des britischen Commonwealth wurden als Dakota bezeichnet.

Die Alliierten nutzten die C-47 auf nahezu jedem Schauplatz des Zweiten Weltkriegs, wo sie sich durch ihre Robustheit und Zuverlässigkeit auszeichnete. Ihre Aufgaben waren der Transport von Truppen, Verwundeten und Material, das Absetzen von Fallschirmjägern oder das Schleppen von Lastenseglern. Während der Berliner Luftbrücke trugen die C-47 in der Anfangszeit der Blockade die Hauptlast der Versorgungsflüge und wurden Rosinenbomber genannt.

Die australische Regierung schenkte die hier ausgestellte Maschine mit der Kennung A65-69 symbolisch am 3. Juni 1980 an die Bevölkerung Berlins, um an die Leistungen der australischen Luftwaffe 1948/49 zu erinnern. Sie war vom 19.3.1948 bis mindestens zum 22.2.1951 im Dienst des 86 Wing RAAF (Royal Australian Airforce). Aus diesem Geschwader kamen auch die australischen Dakota-Crews, die bei der Berliner Luftbrücke mitflogen.
Sie stand bis 1997 im Hangar 8 des Flugplatzes Berlin-Gatow; bis 1994 unter der Obhut der britischen Royal Airforce, dann als Leihnahme der in Gatow stationierten 3. Luftwaffendivision der Bundeswehr (das Museum für Verkehr und Technik, heute: Deutsches Technikmuseum Berlin wurde 1994 Eigentümerin der Maschine).
Nach der Auflösung der 3. Luftwaffendivision trat das Luftwaffenmuseum der Bundeswehr als neue Leihnehmerin ein.
Nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen durch das Luftwaffenmuseum wurde sie am 12. Mai 1998 vor der Hauptwache der General-Steinhoff-Kaserne in Berlin-Gatow aufgestellt, wo sie als so genannter ‚Gateguard’ an die britische Nutzung des Flugplatzes erinnerte.
Es folgten weitere Restaurierungen 2002 und 2012.
Seit dem 12.5.2012 steht sie, für alle Berliner zugänglich, vor dem Towergebäude des Museums auf dem Flugplatz Berlin-Gatow. Hier wurden früher die Luftbrückenflugzeuge entladen.

Material/Technik

Stahl, Aluminium, Duralblech u.v.m.

Maße

Spannweite 28,96 m; Länge 19,66 m; Höhe 5,16 m; Leergewicht 8030 kg; Abfluggewicht 11790 kg

Literatur

  • Clark, Chris (2008): Operation Pelican. The Royal Australian Airforce in the Berlin Airlift, 1948-1949. Tuggeranong, A.C.T. : Air Power Development Centre
Karte
Hergestellt Hergestellt
1945
Douglas Aircraft Company
Tulsa
Wurde genutzt Wurde genutzt
1945
Royal Australian Air Force
Darwin (Northern Territory)
1944 1982
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr - Flugplatz Berlin-Gatow

Objekt aus: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr - Flugplatz Berlin-Gatow

Das Museum auf dem Flugplatz Berlin-Gatow ist eine Außenstelle des Dresdener Militärhistorischen Museums der Bundeswehr. Es beherbergt einen Großteil...

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